27.09.2020

Sechs aus sechs: Towers bleiben auch gegen Chemnitz unbesiegt

Testspiel-Blog

Acht Testspiele bestreiten die Hamburg Towers zur Vorbereitung auf die Saison 2020/21 in der easyCredit Basketball Bundesliga. Wie sie verlaufen, wird auf den folgenden Zeilen berichtet.

17. Oktober: Chemnitz NINERS – Hamburg Towers 79:84 (54:62, 37:40, 16:21).

Der Sechser im Testspiel-Lotto ist perfekt, die Weste der Towers bleibt auch im sechsten Match blütenweiß. In der Wiederauflage des Zweitliga-Playoff-Halbfinales von 2019 setzten sich die Hamburger in Wolmirstedt bei Magdeburg knapp, aber verdient durch. Beidseitig fehlten wichtige Akteure, dennoch scheuten die Kontrahenten nicht vor einer physischen Spielweise zurück. „Chemnitz hat dafür gesorgt, dass wir 40 Minuten auf hohem Level spielen musste, das war gut für uns. Ich bin zudem glücklich, dass keine weiteren Verletzten hinzugekommen sind“, sagte Towers-Trainer Pedro Calles. Vom Aufsteiger erwartet sich der Spanier in der anstehenden Saison einiges: „Es wird keine einfachen Gegner in dieser Liga geben, das hat Chemnitz heute eindrucksvoll bewiesen. Eine wichtige Lektion für uns.“ Schon am kommenden Samstag gibt es ein Wiedersehen zum Test-Rückspiel in Sachsen.

Towers: Swing (19 Punkte), DiLeo (8), Rich (6), K. Taylor (16/6 Assists/4 Steals), Kotsar (12), Hollatz (3), Allen (9), Schmedes (2), Cuthbertson (5), Drescher (4).

11. Oktober: Hamburg Towers – Basketball Löwen Braunschweig 95:86 (67:56, 45:43, 24:27).

Nur einen Tag nach dem Test in Oldenburg bewiesen die Towers, dass sie sich derzeit auch Müdigkeit widersetzen. Wenngleich der Start in die Begegnung vor allem defensiv ausbaufähig war. „Wir merken dadurch, dass jeder Gegner in der BBL anders spielt und wir uns entsprechend darauf einstellen müssen. Allein schon daher war es ein guter Test“, sagte Towers-Trainer Pedro Calles. Noch mehr erfreute den Spanier, dass abermals jeder Spieler seinen Teil zum Erfolg beitrug und dafür sorgt, „dass wir uns jeden Tag verbessern“. Die Ballbewegung überzeugte, dazu erzwangen die Gastgeber starke 19 Ballverluste. Dies erkennt auch Geschäftsführer und Sportdirektor Marvin Willoughby an: „Ich bin froh, wo wir bislang stehen und natürlich zufrieden, alle bisherigen Spiele gewonnen zu haben. Das ist das Produkt von guter Arbeit.“

Towers: Shorts (7 Punkte), Swing (21), DiLeo (9), Rich (2), K. Taylor (22), Kotsar (5), Hollatz (2), Allen (17), Schmedes (3), Cuthbertson (7), Drescher.

10. Oktober: EWE Baskets Oldenburg – Hamburg Towers 90:100 (65:81, 49:63, 24:32).

Die Gründe zur Zuversicht für die anstehende Saison in der easyCredit Basketball Bundesliga werden nicht weniger. Auch im vierten Testspiel gaben sich die Towers keine Blöße. Diesmal vermasselten sie den favorisierten EWE Baskets Oldenburg den Baskets Day vor 500 Zuschauern, in dem sie sich überraschend ungefährdet gegen den Halbfinalisten der Vorsaison durchsetzten. Erneut trug vor allem die Offensive zum Erfolg bei, zum zweiten Mal in Serie wurde dreistellig gescort. Calles‘ Team offenbarte erstaunlich wenig Abstimmungsprobleme, der Ball bewegte sich hervorragend und wurde noch herausragender geschossen. Was auch immer Oldenburg in der Verteidigung anstellte, es juckte die Hamburger herzlich wenig. Allein vor dem Seitenwechsel fanden neun von 13 Dreiern ihr Ziel. Kameron Taylor traf schlafwandlerisch, Jordan Swing übernahm in Hälfte zwei, T.J. Shorts führte gekonnt Regie. Aber auch Inside waren die Wilhelmsburger in persona von Maik Kotsar gefährlich. „Wir hatten mehr Energie als Oldenburg“, sagte Co-Trainer Benka Barloschky.

Towers: Shorts (10 Punkte/10 Assists/4 Steals), Swing (16), DiLeo (3), Rich (6), K. Taylor (19), Kotsar (16), Hollatz (7), Allen (6), Schmedes, Cuthbertson (13), Drescher (4).

4. Oktober: Hamburg Towers – s.Oliver Würzburg 100:63 (79:49, 56:31, 23:16).

Es war ein Vorbereitungsspiel, schon klar, aber trotzdem schwer beeindruckend, was die Towers im Finale des Alles-Paletti-Cups aufs Parkett in der Rostocker Stadthalle zauberten. Und wie sie Ligakonkurrent Würzburg vom selbigen fegten. Angefangen mit einer starken Defensive, ließen die Hamburger den Franken kaum gute Würfe, erzwangen zudem 20 Ballverluste. So setzte sich die Mannschaft von Trainer Pedro Calles auch ersatzgeschwächt und nur gut zwölf Stunden nach dem Halbfinale sukzessive ab. Auch im Angriff gab es wenig bis keinen Grund zur Kritik. Die Dreier fielen exzellent (14/34), kein Akteur fiel leistungsmäßig ab. Diesmal setzte vor allem der seit Wochen konstante Kameron Taylor die markantesten Duftmarken. Ein Auftritt, der fünf Wochen vor Saisonstart sehr viel Hoffnung macht. Und als Belohnung gab erstmals nach der Zweitliga-Meisterschale wieder Hardware für den Vitrinenschrank in Wilhelmsburg.

„In der Preseason geht es nicht um Ergebnisse“, relativierte Co-Trainer Benka Barloschky, fügte aber an: „Es geht um die Verbesserung, und damit waren wir extrem zufrieden. Die Jungs waren extrem fokussiert, haben gehustled und auch basketballerische Details sehr gut umgesetzt. Das war einfach ein gutes Wochenende. Rostock war ein hervorragender Gastgeber.“

Towers: Shorts (8 Punkte/5 Assists), Swing (10), DiLeo (10), Rich (11), K. Taylor (14), Kotsar (4), Hollatz (8/7 Assists), Allen (16), Cuthbertson (12), Drescher (7).

3. Oktober: ROSTOCK SEAWOLVES – Hamburg Towers 76:88 (61:66, 39:41, 20:16).

Im Halbfinale des Alles-Paletti-Cups erwischte der Gastgeber den etwas besseren Start. Ohne die angeschlagenen Marvin Ogunsipe, Bryce Taylor und Hans Brase fanden die Towers jedoch spätestens ab Viertel zwei ihren Rhythmus, der schon erheblich besser war als beim ersten Testspiel. Und auch die Rollenverteilung nahm bereits Konturen an. So überzeugte insbesondere T.J. Shorts mit unwiderstehlichen Drives und umsichtigem Aufbauspiel. Aber auch der vielseitige Zac Cuthbertson und Center Maik Kotsar wussten zu gefallen. Ein 10:0-Lauf im Schlussviertel sorgte für die Entscheidung. „Das war ein gutes Spiel gegen einen richtig guten Gegner, der durchweg stark besetzt ist und sicher um den Aufstieg mitspielen wird. Wir haben von Anfang an aggressiv verteidigt, aber viele freie Würfe verfehlt. Uns Trainern hat dann aber gefallen, dass die Pick&Roll-Defense sich nach dem Seitenwechsel nochmals deutlich gesteigert hat. Wir haben verdient gewonnen“, sagte Co-Trainer Benka Barloschky. Im Endspiel des Turniers in Rostock treffen die Hamburger auf BBL-Kontrahent s.Oliver Würzburg, der Aufsteiger NINERS Chemnitz im Parallelduell bezwang.

Towers: Shorts (19 Punkte), Swing (11), DiLeo (6), Rich, K. Taylor (10), Kotsar (13/9 Rebounds), Hollatz (7), Allen (8), Cuthbertson (13), Drescher (1).

26. September: Hamburg Towers – Eisbären Bremerhaven 97:92 (77:69, 50:47, 29:25).

Von einem „typischen ersten Preseason-Spiel“ berichtete Towers-Co-Trainer Benka Barloschky. Eines also, in dem beiden Mannschaften noch zu viele Ballverluste unterliefen, die Abstimmung häufig fehlte. Dennoch war das Trainergespann zufrieden mit dem Auftritt, da Intensität und Einsatz stimmten. „Die Jungs haben echt Gas gegeben von der ersten bis zur letzten Minute“, sagte Barloschky, der glücklich über den Sieg war, denn der gastierende Zweitligist – für den die Ex-Towers René Kindzeka (16 Punkte) und Kevin Yebo (9) aufliefen – ist schon deutlich früher in die Vorbereitung eingestiegen. Abstriche in seinem Lob machte Barloschky in der Verteidigung, die zu viel gestattete. Aber: „Es war sehr aufschlussreich, sodass wir nun noch besser wissen, woran wir zu arbeiten haben.“ Die angeschlagenen Marvin Ogunsipe, Hans Brase und Justus Hollatz wurden geschont. Bryce Taylor, der am Sonntag 34 geworden ist, absolviert weiterhin ein Aufbauprogramm und dürfte Anfang Oktober voll zur Verfügung stehen.

Towers: Shorts (10 Punkte/8 Assists), Swing (15), DiLeo (5), Rich, K. Taylor (23), Schmedes (6), Kotsar (8), Allen (18/4 Steals), Cuthbertson (6), Drescher (6).

So 08. November 20

vs. Brose Bamberg

So 15. November 20

vs. JobStairs GIESSEN 46ers

So 22. November 20

@ s.Oliver Würzburg

Do 03. Dezember 20

@ Telekom Baskets Bonn