13.03.2019

Piraten: JBBL-Team legt in Playoffs vor

Piraten: JBBL-Team legt in Playoffs vor

Feiertags- und Trauerstimmung lagen bei den Piraten Hamburg am vorigen Spieltag dicht beieinander. Während die NBBL-Mannschaft einen Rückschlag im Kampf um die Playoffränge kassierte, legte das JBBL-Team in der ersten Runde der Postseason in beeindruckender Manier vor.

NBBL: Piraten Hamburg – Uni Baskets Paderborn 50:67 (44:53, 33:35, 17:16). Ohne Aleks Postic und Justus Hollatz taten sich die Gastgeber extrem schwer, da zudem zahlreiche Spieler angeschlagen waren. Und wenn es schon schlecht läuft, dann richtig: Nur drei von 31 Dreiern zappelten im Netz. Die Pleite war besonders ärgerlich, da die gute Ausgangsposition der Piraten nun dahin ist. „Um es in die Playoffs zu schaffen, müssen wir nun am letzten Spieltag entweder den großen Favoriten ALBA Berlin bezwingen oder auf Schützenhilfe hoffen“, sagt Trainer Torben Haase.

Piraten: Marshall (21 Punkte/11 Rebounds), Weilguny (9), Hoffmann (8/11), Vietz (5), Kröger (5), Erkkilä (2), Jabby, Möller, Sredojevic, Bakija, Kondo, Aldag.

JBBL: Piraten Hamburg – NINERS ACADEMY 89:61 (67:51, 46:32, 25:18). Die Tür in die zweite Runde ist offen. Deutlicher als erwartet besiegten die Wilhelmsburger ihren Rivalen aus Chemnitz. Dabei waren die Vorzeichen negativ, denn pünktlich zum Playoffbeginn grassierte eine Verletzungs- und Krankheitswelle im Kader, der die Rotationsspieler Ludwig Wagemann, Carlos Abaker und Younes Ibouchoukene zum Opfer fielen. Dann begann die Auswahl von Coach Özhan Gürel auch noch nervös, während die Gäste drei Dreier verwandelten (17:18/8. Minute). Ein 9:0-Lauf sorgte für eine Atempause. Doch nur vorübergehend. Denn bald hatte Simonas Paukste sein drittes Foul auf dem Konto, sodass neben Wagemann vorübergehend der zweite Center fehlte. Davon ließen sich die Hausherren jedoch nicht beirren. Im zweiten Abschnitt blieb der Einsatz hoch, der Vorsprung wurde ausgebaut. Besonders Talha Biterge stach in dieser Phase als Aushilfscenter heraus. Sein bisheriges Season High steigerte er im wichtigsten Moment der Saison von sechs auf 18 Punkte. Zwar hatte der Gast aus Sachsen unmittelbar nach der Halbzeit nochmal ein kurzes Zwischenhoch (41:48/22.), es sollte jedoch das letzte Aufbäumen gewesen sein. Die restliche Partie gehörte den Piraten. „Vor allem der Einsatz der Akteure, die sonst nicht so häufig auf dem Parkett stehen, ist hervorzuheben. Sie hatten die richtige Next-Man-Up-Mentalität. Egal, welche Kombination auf dem Feld stand, wir hatten immer fünfmal 100 Prozent. Sicherlich gab es noch einige individuelle Fehler, aber die Einstellung war klasse, exemplarisch dafür stehen Talha Biterge und Kolja Nisch. Aber auch Leif Möller hat wie üblich überzeugt und dafür gesorgt, dass wir letztlich einen ungefährdeten Sieg eingefahren haben“, resümierte Co-Trainer Philipp Kuhlmann. Kommenden Samstag können die Piraten die zweite Runde mit einem Erfolg in Chemnitz perfekt machen.

Piraten: Möller (28 Punkte/9 Rebounds/5 Assists), Biterge (18), Paukste (16), Schrader (15/7 Assists), Mohl (9/7 Rebounds), Nisch (2), Nesse (1), Walther (5 Assists), Lamboni, Avramidis, Dietz.

 

Sa 23. März 2019

@NINERS Chemnitz

Sa 30. März 2019

@Tigers Tübingen