Männer sitzen in einem Stuhlkreis und schauen gespannt auch ihre Coachin

Trainingslager-Tagebuch: Tag 3 – Regeneration, Mobility & Watch Party

Täglich grüßt das Murmeltier: Der dritte Tag begann entspannt am Frühstücksbuffet. Ob Granola, Joghurt mit Obst, Kaffee oder Tee, Eierspeisen in allen Variationen, Porridge, Stulle oder klassisch mit Frühstücks-Speck – hier fand jeder seinen Favoriten, bevor der Tag so richtig startete.

Nach dem intensiven Testspiel vom Vortag stand diesmal #MoreThanBasketball im Vordergrund. Zunächst führte Athletikcoach Mello durch eine ausgiebige Regenerations- und Mobility-Einheit. Wie gewohnt nicht nur mit Schweiß, sondern auch mit Spaß und Competition: In Teams aufgeteilt, lieferten sich die Spieler kleine Wettkämpfe. Für den Höhepunkt sorgte Carlos Stewart Jr., der mitten in einer Übungseinheit seine Mitspieler mit einem Rückwärtssalto aus dem Stand überraschte – perfekte Landung inklusive. Eine „10“ von der inoffiziellen Towers-Jury, Schwierigkeitsgrad und Ausführung on point.

Im Anschluss wechselte das Team von der körperlichen zur mentalen Arbeit. Gemeinsam mit Sportpsychologin Renate Eichenberger stand die erste Team-Session auf dem Programm: ehrlich, offen und auf einem anderen Level. Es ging um die Frage: Warum machen wir das hier? Persönliche Erfahrungen wurden geteilt – eine wichtige Grundlage, vor allem auch für JP Tokoto, um sich als Neuzugang schnell ins Teamgefüge einzufinden.

Nach Mittagessen und Pause wartete am Nachmittag wieder Coach Mello, diesmal im Kraftraum. Zwischendurch richteten sich die Blicke der Towers allerdings gebannt auf den Bildschirm: Die deutsche Nationalmannschaft fegte Großbritannien im dritten Spiel der Gruppenphase mit 120:57 vom Feld – Freude vor allem bei einem Tower, der den Nachnamen Hollatz trägt.

Das Tages-Highlight folgte draußen auf dem Tennisplatz des Käärikü Sportzentrums: Head Coach Benka Barloschky vs. Kenneth Ogbe. Anfangs noch mit Schwierigkeiten – „Nothing but Net“-Momente mal anders – entwickelte sich ein ehrgeiziges Match. Am Ende hatte Kenny den Dreh raus und die Nase vorn. Coach Barloschky akzeptierte fast ohne Murren die sportliche Niederlage – und forderte direkt für Donnerstag die Revanche.