Trainingslager-Tagebuch: Tag 1 – Anreise nach Estland
Der erste Tag des Towers-Trainingslagers startet nicht etwa mit einem Wurftraining, sondern mit Rollkoffern und Boardingpässen. Am Hamburger Flughafen sammelte sich die Towers Crew – und die ersten Selfies mit reisenden Fans ließen natürlich nicht lange auf sich warten. Mit dabei: Neuankömmling JP Tokoto. Erst am Freitag aus North Carolina angereist, stand er nun schon wieder am Flughafen – noch leicht müde vom Jetlag, aber voller Vorfreude auf seine ersten Tage im Towers-Trikot. Mit einem Lächeln und einem Händedruck begrüßte er seine neuen Teamkollegen. Ein ganz besonderer Startschuss für Zacharie Perrin, der seinen Geburtstag ausgerechnet auf Reisetag Nummer eins feiern durfte. Begrüßt wurde er nicht nur mit einem Ständchen seiner Teamkollegen, sondern auch mit französischen Köstlichkeiten der Patisserie Par Ici. Nach Check-in, Kofferabgabe und dem obligatorischen Airport-Kaffee ging es für die Towers zum Gate. Die Frage des Tages: „Schaffen es wirklich alle Koffer bis nach Estland?“
Der erste Flug mit Finnair brachte die Mannschaft nach Helsinki. Podcasts, Snacks, gute Gespräche – die knapp zwei Stunden gingen im wahrsten Sinne des Wortes wie im Fluge vorbei. Die anschließende Wartezeit am finnischen Airport wurde versüßt: Zsombor Maronka packte sein selbstgebackenes Bananenbrot aus und machte Team und Staff glücklich. Ein echter Gamechanger gegen die Wartezeit auf den verspäteten Anschlussflug.
Mit etwas Verspätung ging es in einem kleineren Flieger weiter Richtung Tallinn. Die Spieler, teilweise mit eingezogenen Köpfen, nahmen es mit Humor. Nach knapp einer Stunde: Landung in Estland. Die gute Nachricht: Fast alle Koffer hatten es geschafft. Die schlechte Nachricht: Ausgerechnet das Gepäck des Geburtstagskindes sowie der Physio-Koffer inklusive Equipment blieben auf der Strecke.
In Tallinn wartete Nieselregen und grauer Himmel – heimisch nordisch. Nach einer kurzen Stärkung ging es für die Towers per Bus noch einmal gut 2,5 Stunden quer durch das flache Estland bis nach Käärikü, dem Zielort des Trainingslagers.
Dort angekommen, verteilte Teammanager Tony die Lodges. Es folgte ein ausgiebiges Abendessen, ein Mobility-Stretch mit Athletikcoach Mello – und schließlich die erste Teamansprache von Head Coach Benka Barloschky. Und als ob ein Reisetag nicht schon anstrengend genug wäre, stand um 22 Uhr Ortszeit noch eine erste Trainingseinheit in der Halle auf dem Programm. Die Gesichter der Spieler sagten aber alles: Motivation pur.
Mit müden Beinen, aber voller Vorfreude auf die kommenden Tage fielen schließlich die Augen zu.




