Testspiel-Niederlage in der Hauptstadt
Die Veolia Towers verlieren ihr viertes Testspiel gegen ALBA BERLIN mit 89:83. Nach einem starken ersten Viertel müssen die Hamburger einem Rückstand hinterherlaufen. Noah Thomasson wird mit 15 Punkten Towers-Topscorer.
Spritzig, wach und keineswegs beeindruckt vom amtierenden Deutschen Meister gingen die Hamburger ans Werk. Mathys Kangudia eröffnete die Partie kurzerhand mit einem schnellen Dreier. Kenneth Ogbe legte wenig später ebenfalls aus der Distanz nach. Der amtierende Deutsche Meister ließ sich davon allerdings nicht lange beeindrucken, nach anfänglichen Startschwierigkeiten fanden die Albatrosse zunehmend ihren Rhythmus und übernahmen erstmals die Führung – absetzen konnten sie sich zunächst aber nicht. Stattdessen entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch. Beide Teams wechselten viel, auf dem Parkett ging es derweil im Gleichschritt voran. Immer wieder wechselte die Führung. Erst gegen Ende des ersten Viertels gelang es ALBA, sich erstmals etwas abzusetzen. Das Team von Benka Barloschky, welches weiterhin auf Martin Breunig, Zakai Zeigler, Emil Marshall und dem für die Nationalmannschaft abgestellten David Muenkat verzichten mussten, reagierten allerdings prompt. Mit aufmerksamer Defense und einer schnellfüßigen Offensive kämpften sich die Hamburger zurück und gingen zwischenzeitlich erneut in Führung. Dass diese nicht bis zur ersten Viertelpause Bestand hatte, lag vor allem an Hamburger Ballverlusten in den Schlussminuten. Die Berliner setzte die Towers kurz vor Viertelende mit einer Presse unter Druck und legte erneut vor. Das letzte Wort gehörte allerdings Noah Thomasson: Dieser traf von außen und stellte zum Ende eines temporeichen ersten Viertels wieder auf Gleichstand (28:28).
Nach der Viertelpause kehrte ALBA BERLIN mit deutlich mehr Energie auf das Spielfeld zurück. Davon zunächst etwas überrumpelt gerieten die Veolia Towers erstmals in der Partie in einen zweistelligen Rückstand. Zwar fanden die Hamburger schnell in ihren Rhythmus zurück, doch der amtierende Meister machte es den Hanseaten vor allem unter dem Brett schwer und nutzen die daraus resultierenden zweiten Chancen konsequenter. Die aufmerksame Towers-Defense sorgte dafür, dass sich der Rückstand bei zehn Punkten einpendelte. Allerdings verhinderten zu viele Hamburger Ballverluste vorerst eine Aufholjagd – mit einem 55:43-Rückstand ging es in die Halbzeit.



Nach dem Seitenwechsel machten sich die Veolia Towers daran, den Rückstand Stück für Stück aufzuholen. Die Hamburger investierten viel, konnten die Hypothek aber nicht nachhaltig drücken. Stattdessen gab ALBA BERLIN weiter das Tempo vor. Angeführt vom ehemaligen Tower-Kapitän Benedikt Turudic bestraften die Hauptstädter immer wieder kleine Hamburger Unaufmerksamkeiten und vereitelten damit jeden Versuch der Towers, wieder auf Schlagdistanz ranzukommen. Kenneth Ogbe setzte mit einem Dunk kurz vor der Viertelpause ein Zeichen. Mit einem 11-Punkte-Rückstand ging es in das letzte Viertel (73:62). Der amtierenden Meister behielt das Spiel eisern in der Hand. Die Veolia Towers demonstrierten Kampfgeist, setzen die Albatrosse immer wieder mit einer Presse über das ganze Feld unter Druck. Angeführt von Noah Thomasson und Mathys Kangudia hielten sich die Hanseaten in der Partie. Die Hamburger Aufholjagd kurz vor Schluss kommt allerdings zu spät und so verlieren die Veolia Towers ihren vierten Test mit 89:83.
Der amtierenden Meister behielt das Spiel eisern in der Hand. Die Veolia Towers demonstrierten Kampfgeist, setzten die Albatrosse immer wieder mit einer Presse über das ganze Feld unter Druck. Angeführt von Noah Thomasson und Mathys Kangudia hielten sich die Hanseaten in der Partie. Die Hamburger Aufholjagd kurz vor Schluss kommt allerdings zu spät und so verlieren die Veolia Towers ihren vierten Test mit 89:83.
Stats: Thomasson (15,3 Ast.) Rich (2), Johnson (10, 7 Reb.), Wade (7), Martin (4), Muttilib (10), Theis (7), Pavrette (2), Ogbe (9), Kangudia (13), Leitao (4)
