Spielttagsschnack: Zum Jahreswechsel in Istanbul
Die Veolia Towers bestreiten am Dienstag (30.12.) bei Bahcesehir College Istanbul ihr letztes Pflichtspiel des Jahres. Vor dem Duell mit dem türkischen Topteam sprechen Head Coach Benka Barloschky, Zacharie Perrin und Kapitän Benedikt Turudić über die Grippewelle im Team, den Kontrast zwischen nationalem und internationalem Wettbewerb und Zusammenhalt.
Benka Barloschky: „Wir sind gerade in einer schwierigen Phase. Niklas ist im Spiel gegen Oldenburg im Schlussviertel umgeknickt und tritt die Reise gar nicht an. Dazu sind wir leider von einer Grippewelle betroffen, wie so viele Menschen momentan. Auf dem Level, auf dem wir in jedem Spiel agieren müssen, geht es um Details und die letzten zwei, drei Prozent. Wenn es da gleich mehrere Spieler gleichzeitig erwischt, ist das nur kurzfristig auffangbar. Das hat man auch schon gegen Oldenburg gespürt. Es geht jetzt darum, eng zusammenzurücken und gemeinsam durch diese Phase durchzugehen. Das Spiel gegen Istanbul ist eine Challenge – sie haben sehr viel Qualität in der Spitze als auch in der Tiefe des Kaders – aus der wir etwas Positives machen wollen.“
Zacharie Perrin: „Dass wir in der BBL gegen den Abstieg spielen, ist eine ganze andere Situation, als wir es uns zu Saisonbeginn vorgestellt haben. Aber wir stellen uns der Realität. Und die bringt mit sich, dass wir unter der Woche auf die besten Teams aus Europa treffen. Ich erinnere mich, dass Istanbul sehr schnell spielt. Sie haben ein sehr starkes Zusammenspiel zwischen ihrem Point Guard und ihrem Center. Dazu agieren sie sehr körperbetont, was sie zu einem sehr unangenehmen Gegner macht.“
Benedikt Turudić: „Wir befinden uns in einer Lage, an die keiner von uns vor der Saison gedacht hat. Aber jetzt ist es so. Und das heißt für uns, dass wir versuchen, die Erfahrungen, die wir in den europäischen Spielen sammeln, bestmöglich für uns in der Bundesliga zu nutzen. Abgesehen von Oldenburg hat das zuletzt gut funktioniert – deswegen gehen wir diesen Weg auch weiter. Dass jetzt noch einige Spieler angeschlagen sind, das ist eine Situation, die wir ebenfalls nicht in der Hand haben. Wir wollen aber als Team ebenso gut darauf reagieren, enger zusammenrücken und die Lücken gemeinsam stopfen.“
