Basketballspieler in blau-weiß gestreiftem Trikot mit geballten Fäusten auf dem Spielfeld, umgeben von Spielern in orangefarbenen Trikots

Spieltagsschnack: Wir kommen von ganz unten

Mit einer Minimalchance auf eine Play-In-Platzierung reisen die Veolia Towers am Samstag (25.04.) zum Gastspiel bei ratiopharm ulm. Vor dem Duell beim Tabellensechsten sprechen Head Coach Benka Barloschky, Kenneth Ogbe und Ross Williams über Leistungsexplosionen, Standardantworten und das bestmögliche Ende.

Benka Barloschky: „Rein statistisch hat Ulm eine sehr, sehr gute Defensive und eine nicht ganz so effiziente Offensive. Ich glaube, das ist auch der große Unterschied zum letzten Jahr. Augenscheinlich haben sie weniger Waffen und nicht denselben Spielfluss. Nichtsdestotrotz ist die Qualität der Einzelspieler so groß, dass in jedem Spiel dann doch eine offensive Leistungsexplosion kommen kann. Es geht für uns darum, effizient gegen sie anzugreifen. Sie produzieren viele Turnover beim Gegner, sind in der Kategorie der Stocks, also Steals und Blocks, weit oben, weil sie viele individuell starke Verteidiger haben. Das wird für uns die größte Herausforderung.“

Kenneth Ogbe: „Wir werden bis zum Ende der Saison weiter versuchen, jedes Spiel zu gewinnen. So sind wir an den jetzigen Punkt gekommen und genauso wollen wir weitermachen. Das klingt vielleicht nach einer Standardantwort. Aber irgendwie hilft es uns. Wir wissen, dass das Ulmer Team viel individuelle Klasse hat, auch wenn man in dieser Saison wohl nicht immer weiß, was man bekommt. Sie spielen allerdings vor heimischer Kulisse, die Stimmung dort ist immer gut. Deswegen müssen wir uns auf das beste Ulm-Team vorbereiten.“

Ross Williams: „Ulm ist ein wirklich harter Gegner. Im Hinspiel haben sie es hintenraus noch einmal richtig spannend gemacht. Ich erinnere mich, dass Zach den entscheidenden Offensivrebound geholt hat, Kenny den entscheidenden Pass zu mir gespielt hat – und wir uns so den Sieg holen konnten. Wir wollen die Saison jetzt noch bestmöglich zu Ende bringen. Wir kommen von ganz unten und wollen deswegen jetzt nicht aufhören. Wir haben noch vier Spiele vor uns und die werden zeigen, wo wir am Ende stehen.“