Zwei Basketballspieler in schwarzen Trikots sitzen nebeneinander auf einer Bank in einer Sporthalle

Spieltagsschnack: Viel Feuer am Tabellenende

Am Sonntag (08.02., 16.30 Uhr) treffen die Veolia Towers in der heimischen Inselpark Arena auf die Basketball Löwen Braunschweig. Vor dem Aufeinandertreffen mit dem aktuellen Tabellenschlusslicht sprechen Head Coach Benka Barloschky, Kapitän Benedikt Turudić und Martin Breunig über fragile Momente, Feuer im Kapf um den Klassenerhalt und Teamfindung.

Benka Barloschky: „Braunschweig ist in ihrer aktuellen Konstellation eine absolute Blackbox – neuer Coach, neuer Aufbau, dazu ein Big Man, der ebenfalls noch nicht lange da ist. Ich glaube aber, die größeren Unterschiede sind auf unserer Seite auszumachen. Das Hinspiel in Braunschweig fiel in einen Zeitraum, der vermutlich unser fragilster Moment der Saison war. Wir waren mitten im Umbruch und einfach nicht stabil genug, um dem Druck eines Bundesligaspiels standzuhalten. Das ist jetzt anders. Als Team wollen wir die Tabelle und alles damit Zusammenhängende ausblenden und uns ausschließlich auf die Details konzentrieren, die es brauchen wird, um erfolgreich zu sein. Erfolgreich meint immer zuerst unsere Performance und daraus resultierend dann das Ergebnis. Deswegen spielt zum jetzigen Zeitpunkt vor dem Spiel der direkte Vergleich überhaupt keine Rolle.“

Benedikt Turudić: „Wir sind im Aufschwung, finden uns immer besser – und freuen uns auf jedes weitere Spiel. Dabei ist es ganz egal, gegen wen es geht. Ich habe das Gefühl, in dieser Saison liegt generell sehr viel Fokus auf den Duellen am unteren Tabellenende. Das hängt sicherlich auch damit zusammen, dass sich dort aktuell Teams wiederfinden, die europäisch vertreten oder im Vorjahr, so wie Braunschweig und Heidelberg, unglaubliche Saisons gespielt haben. Das bricht irgendwie mit Erwartungsmustern. Dass jetzt auch noch weitere Teams abzurutschen drohen, feuert die ganze Situation zusätzlich an.“

Martin Breunig: „Es wird eine große Herausforderung am Sonntag. Und ich nehme das Spiel in gewisser Weise auch persönlich. Das Hinspiel war mein erstes für die Towers und wir haben uns als Team überhaupt nicht gut präsentiert. Das war weit weg von unserem Standard. Wir sind seitdem besser zusammengewachsen, haben mit Devon und Ross noch mehr Verstärkung bekommen. Insgesamt finde ich es extrem spannend, was dieses Jahr in der unteren Tabellenhälfte passiert. Die Teams liegen eng beieinander. Und deswegen zählen zunächst erstmal nur Siege.