Spieltagsschnack: Venedig aus der Komfortzone holen
Am Mittwoch (21.01., 19.30 Uhr) starten die Veolia Towers gegen Umana Reyer Venice in die Vier-Spiele-Abschlussphase der insgesamt fünften Spielzeit im BKT EuroCup. Vor dem Spiel mit dem italienischen Spitzenteam sprechen Head Coach Benka Barloschky, Ross Williams und Niklas Wimberg über Spieltempo, die Hamburger Philosophie und notwendige Physis.
Benka Barloschky: „Wir begegnen Venedig schon mit Respekt, aber auch ohne Angst. Sie spielen extrem schnell, haben viel Talent. Es wird eine große Aufgabe sein, das Tempo zu kontrollieren. Wir müssen Venedig aus ihrer Komfortzone holen. Das letzte Spiel gegen Varese hat gezeigt, dass sie zwei unterschiedliche Gesichter hatten. In der ersten Halbzeit waren sie nicht gut im Spiel, weil Varese mit der Defensive viel unterbinden konnte. In der zweiten Hälfte ist Venedig dann aber richtig ins Laufen gekommen und man hat gesehen, wie sie scoren können, wenn sie ins Laufen kommen. Wir müssen also unangenehm und sehr diszipliniert auch im Angriff sein, damit wir sie nicht einladen, schnell zu spielen.“
Ross Williams: „Damit wir uns unseren ersten Sieg im EuroCup sichern können, müssen wir an unserer Philosophie festhalten. Das heißt, wir müssen unglaublich physisch in der Defensive sein, die Hände am Gegner und in den Passwegen haben und sicherstellen, dass wir unsere Würfe herausspielen. Es wird uns auf beiden Seiten des Feldes viel abverlangt werden. Wir müssen als fokussiert sein, zusammenbleiben. Basketball ist ein Spiel der Läufe – sicher wird Venedig ihren haben, aber wir auch unseren. Und daran müssen wir glauben.“
Niklas Wimberg: „Wir müssen schnell spielen und es Venedig möglichst unangenehm machen. Wir haben keinen Druck im Wettbewerb. Die Situation für Venedig ist schon undankbarer, da sie noch Siege brauchen, um sich für die Playoffs zu qualifizieren. Wir müssen ihrer individuellen Qualität unsere Physis entgegensetzen. Dann glaube ich, dass wir ein gutes Spiel haben werden.“
