Spieltagsschnack: Towers wollen sich gegen Ulm beweisen
Am Sonntag (18.01., 15 Uhr) treffen die Veolia Towers in der Inselpark Arena auf ratiopharm ulm. Vor dem Duell mit dem Vizemeister der letzten Saison sprechen Head Coach Benka Barloschky, Kapitän Bendikt Turudić und Osaro Rich über die Mischung des Ulmer Kaders, die Underdog-Rolle der Towers und die Unberechenbarkeit des kommenden Heimspiels.
Benka Barloschky: „Ulm hat sich in den letzten Jahren damit einen Namen gemacht, jungen europäischen Toptalenten eine Bühne zu bieten und auf das nächste Level zu bringen. Nach den Abgängen von Saraf und Essengue scheint ein neuer Zyklus angebrochen und die nächste Gruppe extrem talentierter Spieler ist da. Sie sind vielleicht noch nicht auf dem Level, auf dem die anderen aufgehört haben. Aber die Mischung ist sehr interessant. Der Supporting Cast wurde deutlich verstärkt. Die Mannschaft ist etwas älter, erfahrener, physischer – um ein Gerüst für die jungen Spieler zu haben. Smith, Osborne, Simon und Sengfelder sind extrem erfahrene Spieler und bringen unglaublich viel Qualität mit.“
Benedikt Turudić: „Wir gehen in jedes Spiel als Underdog. Wenn es gelingt, mental diese Rolle anzunehmen, dann hilft das, egal gegen welchen Gegner. Wir wissen, niemand erwartet etwas von uns – außer wir selbst. Für mich persönlich bringt das noch mal zusätzliches Feuer. Ich weiß um die Kritik, die in vielen Teilen berechtigt ist. Und wir wollen beweisen, dass wir besser sind als bislang gezeigt. Und deswegen bin ich heiß auf jede Chance.“
Osaro Rich: „Ich freue mich, wieder auf den Court zurückkehren zu können. Ich kann gar nicht richtig sagen, wie ich mich damit fühle. Vielleicht kann ich das in einem Monat sagen, wenn ich schaffe, gesund zu bleiben. Das Spiel am Sonntag wird tough. Ulm hat gerade viele Ausfälle zu beklagen, andere Spieler werden einspringen müssen. Das macht einen Gegner unberechenbarer und meistens gefährlicher. Wir brauchen viel Konsequenz und Disziplin, um am Sonntag unseren ersten Sieg des Jahres einzufahren.“
