Spieltagsschnack: Rückkehr des Sports nach Israel
Die Veolia Towers sind der erste Sportklub überhaupt, der seit dem Ausbruch des bewaffneten Konflikts im Oktober 2023 nach Israel reist. Vor der EuroCup-Partie, die aus organisatorischen Gründen in Holon ausgetragen wird, sprechen Head Coach Benka Barloschky und Geschäftsführer Marvin Willoughby über ihre Gefühlslage, Reiseplanungen und Anspannung.
Benka Barloschky: „Vor dem Spiel ist gefühlstechnisch ein wenig vom allem dabei – Vorfreude, Anspannung und ein wenig Unsicherheit. Es ist eine außergewöhnliche Situation, das will ich nicht verschweigen. Und auch ein kleines mulmiges Gefühl bei mir und in der Mannschaft, das will ich auch nicht verschweigen. Die Situation ist nicht alltäglich. Aber ich vertraue den Menschen, die die Entscheidung getroffen haben, dass es sicher genug ist. Deswegen fliege ich auch gern hin. Denn ich freue mich auf das Spiel. Und ich freue mich für die Menschen vor Ort, dass sie dort wieder für ein Sportereignis in die Halle können. Ich erwarte eine volle Halle, gute Stimmung. Wenn es uns gelingt, für die Zeit des Spiels wieder ein bisschen Normalität zurückzubringen, dann mache ich das sehr gern. Und dann bin ich auch gern der erste.“
Marvin Willoughby: „Die EuroLeague hat uns bereits vor einigen Wochen über den Plan, mit dem Wettbewerb nach Israel zurückzukehren, informiert. Wir waren bis zuletzt sehr aktiv dabei, die Reise zu planen. Denn das ist unter den aktuellen Gegebenheiten nicht einfach. Die Situation ist alles andere als alltäglich. Wir haben viel Unterstützung von den Kollegen aus Israel bekommen, die auch ein sehr großes Interesse daran haben, dass die Spiele wieder im eigenen Land ausgetragen werden können.“
