Zwei Männer umarmen sich auf einem Basketballfeld, einer trägt ein schwarzes Trikot mit der Nummer 5 im Hintergrund

Spieltagsschnack: Mit freiem Kopf das Maximale herausholen

Mit einem Auswärtsspiel bei den MHP RIESEN Ludwigsburg starten die Veolia Towers am Sonntag (10.03., 18 Uhr) in den Saisonendspurt. Vor dem Duell mit den Schwaben sprechen Head Coach Benka Barloschky, Kenneth Ogbe und Neuzugang Karl Gamble über die Trainingsarbeit während der Nationalmannschaftspause, den unangenehmen Gegner und die Vorfreude auf eine Premiere.

Benka Barloschky: „Es war sehr wichtig, dass die Jungs zu Beginn erstmal ein paar Tage freihatten und durchschnaufen konnten. Wir haben gesagt, dass sie sich bestmöglich vom Basketball fernhalten sollten, um den Kopf freizubekommen. Nach einer Woche sind wir dann wieder ins Training eingestiegen und haben seitdem an ganz vielen kleinen Schrauben gedreht. Vor allem ging es darum, die Sachen, die gut laufen, weiter zu festigen, und Dinge, die noch nicht so gut liefen, stetig in kleinen Schritten zu verbessern. Dazu hat Karl in den letzten Tagen sehr hart gearbeitet, um unsere Spielweise zu verstehen und die Details zu verinnerlichen.“

Kenneth Ogbe: „Uns ist allen klar, dass das Spiel gegen Ludwigsburg wieder maximal physisch werden wird. Es gibt also definitiv angenehmere Gegner, um nach der Pause wieder aufs Parkett zu kommen. Sie haben viel individuelle Qualität, das wissen wir aus dem Hinspiel. Und darauf müssen wir vorbereitet sein. Ich kann mich erinnern, dass es für mich persönlich ganz gut lief – unter dem Strich war es aber eine Niederlage. Ich habe das Selbstvertrauen mitgenommen, versuche aber im Moment zu bleiben – denn wir wissen, dass wir uns von persönlichen Bestleistungen nicht viel kaufen können, von einer richtig starken Teamleistung aber schon.“

Karl Gamble: „Ich freue mich riesig auf mein erstes Spiel mit dem Team. Es ist echt witzig, dass wir dabei gegen das Team von meinem alten Coach spielen. Das ist schon eine einzigartige Situation. Es ist in gewisser Weise auch etwas emotional – ich werde auf jeden Fall alles geben, um gegen ihn zu gewinnen. Er lässt seinen Spielern viele Freiräume und weiß genau, wie er aus ihnen das Maximale herausholt. Wir müssen also bereit sein, den Kampf anzunehmen.“