Spieltagsschnack: Ljubljana möglichst viel nerven
Die Veolia Towers bestreiten am Donnerstag (05.02., 19.30 Uhr) ihr vorletztes EuroCup-Spiel in dieser Saison. Vor der Partie gegen Cedevita Olimpija Ljubljana sprechen Head Coach Benka Barloschky, LJ Thorpe und Jared Grey über Tempokontrolle, den eigenen Stempel und die Erfahrung des internationalen Wettbewerbs.
Benka Barloschky: „Ich glaube, Ljubljana ist derzeit sehr gefährlich. Sie sind statistisch eines der stärksten Teams im Wettbewerb. Was sie besonders auszeichnet, ist, dass sie extrem gut rebounden, auf den Ball aufpassen und auf der anderen Seite viele Turnover beim Gegner provozieren. Das wiederum führt dazu, dass sie sehr, sehr häufig das Possession-Game gewinnen und damit sehr, sehr häufig in die Position kommen, ein Spiel zu gewinnen. Obwohl wir in einer schnellen Gruppe spielen, fahren sie die zweitniedrigste Pace des gesamten EuroCups. Sie kontrollieren also das Tempo im Spiel. Es gibt also viele Herausforderungen für uns.“
LJ Thorpe: „Wir müssen von Beginn an unseren Basketball spielen. In den letzten Wochen waren wir erfolgreich, weil es uns gelungen ist, den Spielen unseren Stempel aufzudrücken. Je früher uns das gelingt, umso besser. Dafür müssen wir den Fokus immer wieder auf uns und weniger auf den Gegner legen – Stopps generieren, das eigene Spiel schnell machen, das sind Dinge, die wir unabhängig von den Stärken des anderen Teams auf das Parkett bringen können.“
Jared Grey: „Für mich es ultrageil im EuroCup zu spielen. Ich lerne extrem viel und schaffe es immer besser, meine Gegner mit meiner Defensive zu nerven. Ich finde, im Wettbewerb ist die Physis noch einmal größer als in der Bundesliga. Es ist alles größer, schwerer, schneller. Was mich auch zwingt, im Kopf schneller zu sein.“
