Spieltagsschnack: Jetzt nicht nachlassen
Die Veolia Towers empfangen am Mittwoch (28.01.) den polnischen Serienmeister Slask Wroclaw. Vor dem Duell gegen den direkten Tabellennachbarn sprechen Head Coach Benka Barloschky, Benedikt Turudić und Ross Williams über mentale und körperliche Präsenz, soziale Verantwortung im Sport und Entwicklung durch harte Arbeit.
Benka Barloschky: „Wir arbeiten mit viel Ernsthaftigkeit. Wir haben im Training darüber gesprochen, dass genau jetzt der Moment ist, an dem wir keinen Gang zurückschalten dürfen, mental präsent sein und auch über die Schmerzgrenze gehen müssen. Das Programm ist wieder sehr eng getaktet, das ist anstrengend für die Spieler, aber jetzt nachzulassen, wäre ein Schritt in die falsche Richtung. Wir haben es zuletzt gut hinbekommen, mehr zu investieren als der Gegner. Und das wird auch die Aufgabe gegen Wroclaw sein. Sie haben in den letzten Spielen auch knapp verloren. Daher will ich die Ergebnisse nicht überbewerten. Es wird eine physische Herausforderung, die uns am Mittwoch bevorsteht.“
Benedikt Turudić: „Mir ist es sehr wichtig, als Profi auch etwas zurückzugeben. Ich denke, jeder hat sich als Kind gewünscht, dass man in Kontakt mit Profisportlern kommt und diese als Vorbild sehen kann. Für uns ist es meist nur eine kleine Geste, die aber für Kinder etwas ganz Großes bedeuten kann. Und deshalb unterstütze ich als Ambassador sehr gern und mit voller Überzeugung die One Team Aktivitäten des EuroCups.“
Ross Williams: „Seit ich hier bin, erlebe ich ein Team, das wirklich hart arbeitet – im Training, in detailreichen Video-Session, in Einzelgesprächen mit den Coaches. Wir haben uns dadurch eine Identität erarbeitet, die sich durch physische Defensive und fokussierte Reboundarbeit auszeichnet. Und ich denke, das hat auch zuletzt zu den Erfolgen geführt. Wir setzen uns in jedem Spiel mehrere kleinere Ziele. Dadurch steht weniger das Ergebnis, dafür mehr der Prozess im Vordergrund. Ich bin sehr dankbar, dass die Coaches und meine Mitspieler mich immer wieder in gute Positionen bringen, sodass ich meine Stärken auf dem Feld ausspielen kann – und ich einfach ich sein kann.“
