Spieltagsschnack: Jetzt ist Moneytime!

Am Sonntag (19.04., 18 Uhr) treffen die Veolia Towers vor heimischer Kulisse im Nord-Derby auf RASTA Vechta. Vor dem Duell mit den Niedersachsen, die acht ihrer letzten zehn Spiele gewonnen haben, sprechen Head Coach Benka Barloschky, Ross Williams und Osaro Rich über den Kampf um die Postseason, emotionale Erinnerungen an das Hinspiel und den Heimvorteil in der Inselpark Arena.

Benka Barloschky: „Im Hinblick auf die Tabelle tut jetzt jede Niederlage weh. Obgleich ich den Fakt, dass wir überhaupt in der Position sind, um um die Postseason zu kämpfen, als einen Erfolg an sich bewerte, weiß ich – wenn wir im Kampf um die ersten zehn Plätze bleiben wollen, zählen jetzt nur noch Siege. ⁠Vechta hat unglaublich viel Firepower auf den Guard-Positionen. Durch die Verpflichtung von Parsons verfügen sie jetzt über vier Guards, die jederzeit ein Spiel an sich reißen und quasi im Alleingang dominieren können. Wir hingegen haben den Heimvorteil auf unserer Seite. Wir fühlen uns zu Hause extrem wohl, treten in der Regel noch einen Tick energetischer und auch fokussierter auf. Unsere Fans im Rücken zu haben, verleiht uns diese Kraft. Es können am Ende genau diese paar Prozente sein, die den Unterschied machen.“

Ross Williams: „Das Hinspiel gegen Vechta war mein erstes – mit einem neuen Team, an einem neuen Ort, mit neuen Möglichkeiten. Das war schon ziemlich emotional für mich. Das Spiel fand nur wenige Tage nach meiner Verpflichtung statt, ich hatte bis dahin noch kein einziges Training mit dem Team absolviert. Vechta ist ein gutes Team, sie spielen sehr schnell und physisch und haben einige wirklich gute Guards. Es ist für uns eine gute Möglichkeit, nach dem letzten Spiel etwas wiedergutzumachen. Wir wissen, dass wir das Zeug haben, sie zu schlagen. Jetzt ist Moneytime!“

Osaro Rich: „Wenn man auf die Tabelle schaut, sind Vechta und Rostock direkte Konkurrenten um die Play-In-Plätze. Wir betrachten die Spiele zwar nicht als Endspiele, nach denen alles vorbei ist, aber der Druck ist da – den brauchen wir auch und ich liebe ihn. Wir wollen die Plätze über uns angreifen, dafür müssen Siege gegen die Teams direkt vor uns her. Gegen Vechta müssen wir von Anfang an bereit sein, die Challenge im Eins-gegen-Eins anzunehmen. Das heißt, wir dürfen auch nicht frustriert sein, wenn sie ein- oder zweimal hintereinander punkten. Wir müssen ihnen unser Spiel aufdrücken. ⁠Der Heimvorteil in der Inselpark Arena ist dabei für uns riesig. Die Bilanz spricht eine deutliche Sprache. Als Spieler spürst du diese Energie von den Rängen sofort – die Halle ist laut und pusht uns gerade in Phasen, in denen es tough wird. Die Fans sind unser sechster Mann und wir wollen die Arena bis zum Saisonende zur Festung machen.“