Zwei Männer in Sportkleidung umarmen sich in einer Halle mit Publikum und hellen Deckenleuchten

Spieltagsschnack: Jeder muss ein bisschen mehr geben

Nur fünf Tage nach dem ersten Aufeinandertreffen spielen die Veolia Towers am Sonntag (22.03., 18 Uhr) erneut gegen die VET-CONCEPT Gladiators Trier. Vor dem Nachholspiel gegen den Aufsteiger sprechen Head Coach Benka Barloschky, Kapitän Benedikt Turudic und LJ Thorpe über Problemlösungen, Einsatzbereitschaft und Zusammenhalt.

Benka Barloschky: „Ich glaube, wir haben uns im letzten Spiel in zu vielen Situationen zu leicht im Eins-gegen-Eins schlagen lassen. Dadurch haben wir angefangen zu rotieren, wo wir es nicht wollten. Und sind in die Falle gelaufen, die wir vor dem Spiel angesprochen haben. Trier ist sehr gut daran, aus solchen Situationen Vorteile zu kreieren. Deswegen müssen wir schauen, dass wir uns nicht selbst in die Probleme bringen. Wir brauchen jetzt wieder mal eine Next-Man-Up-Mentalität. Denn es zieht sich leider wie ein roter Faden durch diese Saison, dass wir Schlüsselspieler zu besonders wichtigen Momenten verlieren. Glücklicherweise haben wir Karl im Team und damit einen weiteren Spieler für die großen Positionen in der Rotation. Der Ausfall ist bitter, Martin war eine Säule für den Erfolg zuletzt. Aber ich glaube, wir haben genug Qualität im Team, um diese Lücke zu schließen.“

Benedikt Turudic: „Wir müssen einen größeren Fokus auf die Defensive legen. Trier hat im ersten Spiel viele Würfe bekommen, die waren nicht unbedingt schlecht verteidigt, auch schwierige Würfe haben sie getroffen, aber es waren einfach zu viele. Der Ausfall von Martin wiegt schwer. Er ist auf beiden großen Positionen einsetzbar. Entsprechend muss jeder ein bisschen mehr geben, ein bisschen mehr fokussiert sein und mehr Einsatzbereitschaft für das Team mitbringen. Und zusätzlich heißt es für mich: So wenig Fouls wie möglich machen, um so lang wie möglich auf dem Feld zu stehen.“

LJ Thorpe: „Wir haben Trier im ersten Spiel zu häufig aus der Distanz werfen lassen. Das war eine der Hauptursachen für die Niederlage. Wir müssen also jetzt im Rückspiel versuchen, ihnen deutlich weniger Möglichkeiten zu bieten. Das dürfte auch unserem Defensivrebounding in die Karte spielen, sodass es uns besser gelingen sollte, unser Spiel auf das Parkett zu bringen. Nach dem Ausfall von Martin müssen wir jetzt alle noch enger zusammen. Auch wir Guards müssen mit vollem Fokus beim Rebound dabei sein.“