Basketballspieler in schwarzem Trikot mit Ball über dem Kopf in Wurfauslage

Spieltagsschnack: Investieren, Konzentrieren, Diktieren

Die Veolia Towers gastieren am Donnerstag (22.03., 20 Uhr) bei Aufsteiger Science City Jena. Vor dem Rückspiel gegen die Thüringer sprechen Head Coach Benka Barloschky, Kenneth Ogbe und Zsombor Maronka über Bildwiederholungen, mentale Herausforderungen und volle Energie.

Benka Barloschky: „Ich glaube, uns hat im Hinspiel zu Beginn die nötige Härte gefehlt – wir haben reagiert und nicht agiert. Wir haben uns das jetzt in der Vorbereitung noch mal angeschaut. Insgesamt konzentrieren wir uns derzeit aber sehr auf uns, das hat der Mannschaft zuletzt gutgetan. Wir wollen möglichst frei spielen, was heißt, dass wir möglichst die Dinge tun, die wir jeden Tag im Training machen. Es geht um Situationen, wir nennen es Bilder, die wir kennen und dementsprechend wiederholen können. Wir wollen nicht Gefahr laufen, immer wieder neue, einzigartige Bilder zu kreieren, die wir dann im Freestyle lösen müssen. Die Pace ist dabei entscheidend. Wir wollen diese möglichst hochhalten, das ist unsere DNA – und das hat vor allem damit zu tun, wie viel wir defensiv investieren und wie wir die Rebounds kontrollieren.“

Kenneth Ogbe: „Das Hinspiel war mental sehr herausfordernd. Wir sind zunächst in ein tiefes Loch gefallen, aus dem wir uns dann mit viel Kraft wieder zurückgekämpft haben – um dann zu führen und diese Führung wieder aus der Hand zu geben. Jena ist ein Team, das so etwas ausnutzen kann. Deswegen müssen wir am Donnerstag deutlich konzentrierter auftreten. Und wir müssen auch in der Eins-gegen-Eins-Verteidigung aufmerksamer sein, unsere Gegenspieler vor uns halten, damit sie sich weniger offene Würfe kreieren können.“

Zsombor Maronka: „Anfang des Monats hat mich eine Lebensmittelvergiftung für ein paar Tage wirklich ausgeknockt, ich konnte das Hinspiel gegen Jena aber zumindest am Bildschirm verfolgen. Der Start war ziemlich holprig, dann ist das Team zurückgekommen. Wir müssen jetzt im Rückspiel schauen, dass wir von Beginn an den Ton setzen und uns nicht wieder das Spiel diktieren lassen. Ich bin jetzt endlich wieder richtig fit, habe in der Zeit aber ein paar Kilo verloren, die ich jetzt langsam wieder draufpacke. Am Wochenende gegen Trier habe ich mich wieder richtig gut auf dem Feld gefühlt, die Energie war wieder voll da.“