Ein Mann in schwarzem Sportoutfit steht vor einer Sponsorenwand und hält ein Mikrofon, vor ihm steht ein Interviewer mit Mikrofon und eine Kamera ist auf sie gerichtet.

Spieltagsschnack: Fokus auf das Positive

Nur zwei Tage nach der Niederlage in Ludwigsburg empfangen die Veolia Towers am Dienstag (10.03.) Science City Jena in der Inselpark Arena. Vor dem Duell mit dem direkten Tabellennachbar sprechen Head Coach Benka Barloschky, Niklas Wimberg und Ross Williams über mentale Frische, Zuversicht und die Geschlossenheit des Teams.

Benka Barloschky: „Wir müssen das Ludwigsburg-Kapitel schnell schließen und mental frisch in die nächste Aufgabe gehen. Denn ich glaube, auch die Aufgabe gegen Jena ist sehr gefährlich. Sie haben am Anfang der Saison sehr erfolgreichen Basketball gespielt, auch was die Ergebnisse angeht. Und sie waren auch in den letzten Spielen nicht so schlecht, wie es die Ergebnisse vermuten lassen. Gegen Vechta haben sie lange auf Augenhöhe gespielt, gerade der Beginn des Spiels war extrem stark. Die Mannschaft ist durch den Aufstieg letzte Saison eng zusammengewachsen, sie haben einige Teile behalten und werden jetzt auch nicht verrückt werden, wenn sie ein paar Spiele verlieren. Ich hoffe, dass wir nicht auf zu viele Spieler verzichten müssen. Der Kader war am Ende in Ludwigsburg ziemlich ausgedünnt. Es ist schon ungewöhnlich, dass nach so langer Pause dann so viele Probleme aufgetreten sind. Ich hoffe, dass es uns nicht zu sehr beeinträchtigen wird.“

Niklas Wimberg: „Ich glaube man hat gesehen, dass wir uns nach der Pause schwergetan haben, direkt wieder Rhythmus aufzunehmen. Das sollte uns nicht noch mal passieren. Ich bin aber zuversichtlich, dass uns das gelingt – die zweite Halbzeit in Ludwigsburg war schon deutlich besser. In der Situation, in der wir stecken, ist jedes Spiel unglaublich wichtig. An Motivation mangelt es nicht. Es war gut, dass wir noch eine Nacht in Ludwigsburg verbracht haben, um gut zu schlafen und sich in der Kürze möglichst viel zu erholen.“

Ross Williams: „Es ist sicherlich einfach, bei einer Niederlage die negativen Dinge hervorzuheben. Wir wollen uns aber auf das Positive fokussieren – und auch davon gab es einiges. Wir haben uns reingekämpft, die Kontrolle im Rebound geholt und genug Stopps kreiert, um uns in eine gute Position zu bringen. Wir hatten die Chance, das Spiel entscheidend zu drehen. Und dafür war unsere Geschlossenheit entscheidend. Wir stecken in einer unglaublich wichtigen Woche – Jena und auch Heidelberg am Freitag werden uns nichts schenken. Umso wichtiger wird es sein, dass wir unsere Stärken – Schnelligkeit, Energie und Rebounding – wieder bestmöglich auf das Parkett bringen.“