On the Road – Fakten: #JENHAM
Am Donnerstag (26.03.) gastieren die Veolia Towers anlässlich der Nachholpartie des 5. Spieltages bei Science City Jena. Die Thüringer gewannen das erste Aufeinandertreffen vor rund zwei Wochen mit 82:84. Spielbeginn ist um 20 Uhr – Dyn überträgt ab 19.45 Uhr live.
Nur vier Tage nach dem eindrucksvollen Revanche-Sieg gegen Trier bietet sich am Donnerstag (26.03.) für die Veolia Towers bereits die nächste Chance auf eine Wiedergutmachung. Und zwar gegen Science City Jena, den anderen Aufsteiger der easyCredit Basketball Bundesliga. Gerade einmal etwas mehr als zwei Wochen ist es her, dass die Hamburger sich eine ebenso knappe wie bittere Niederlage gegen die Thüringer eingefangen haben. Statistisch war die Mannschaft von Benka Barloschky in nahezu allen Kategorien überlegen – selbst ein zwischenzeitlicher 20-Punkte-Rückstand konnte mit einer deutlichen Intensitätssteigerung wettgemacht und in einen 7-Punkte-Vorsprung verwandelt werden. Am Ende aber half das alles nichts, da die Jenaer in einer dramatischen Schlussphase den einen entscheidenden Fehler weniger gemacht haben. Ansätze es jetzt besser zu machen, gibt es damit zu Genüge.
Nennenswert
- Das Hinspiel – das erste Duell beider Klubs in der easyCredit BBL – entschied Science City Jena knapp (82:84) für sich. In der ewigen Bilanz führen die Thüringer (1:4)
- In der aktuellen Tabelle liegen die Veolia Towers (14.) punktgleich ganz knapp vor Science City Jena (15.)
- Fun Fact: Die Auswärtsbilanz der Hamburger und Jenas Heimbilanz sind exakt gleich (3:8)
- Bereits bei Jenas BBL-Premiere in der Saison 2007/08 sowie nach dem Wiederaufstieg 2016 war Björn Harmsen Cheftrainer der Thüringer
Personal-Update
Die Profis der Veolia Towers haben im Rückspiel gegen Trier (90:72) genau das umgesetzt, was Head Coach Benka Barloschky vorab von ihnen gefordert hatte. Die Mannschaft rückte aufgrund der Ausfälle von Zacharie Perrin und Martin Breunig, die eine große Lücke auf der Center-Position hinterließen, sehr eng zusammen – und konnten diese im Verbund schließen. Benedikt Turudic brillierte in seinem Foulmanagement, was sich als Grundstein für die zweitbeste Saisonleistung des Towers-Kapitäns herausstellen sollte. In etwas mehr als 17 Minuten kam der einzig verbliebene Center auf neun Punkte und sechs Rebounds. Effizienter und länger auf dem Parkett war der 29-Jährige nur im Hinspiel gegen Jena (18 Min., 11 Pkt., 5 Reb., 5 Ast.).
Auch Karl Gamble II stand gegen Trier deutlich länger als im bisherigen Saisonschnitt auf dem Parkett. In mehr als 18 Minuten gelangen dem Forward ebenfalls neun Punkte – dazu war er auch defensiv mit schnellen Händen in den entscheidenden Momenten zur Stelle. Und auch Niklas Wimberg hatte beim neunten Saisonsieg der Veolia Towers in den entscheidenden Momenten oft das perfekte Timing. Insgesamt acht Rebounds griff der 2,06 Meter große Forward – so viel wie kein anderer in dieser Partie. Statistisch unauffällig dagegen verliefen die fast 19 Spielminuten von Osaro Rich. Es war das erste Mal in dieser Saison, dass der 27-Jährige das Spielfeld punktlos verließ. Der Impact des Verteidigungsspezialisten war dennoch immens, was nicht zuletzt der +/- Wert von 22 eindrucksvoll untermauerte.
Gegner Insights
Zwar beendete Science City Jena mit dem knappen Erfolg im ersten Aufeinandertreffen eine vorangegangene Serie von vier Niederlagen. Wirklich Sicherheit scheinen die Thüringer dadurch allerdings nicht gewonnen zu haben. So setzte es in den vergangenen beiden Wochen neben einem Sieg gegen Oldenburg zwei weitere Niederlagen gegen Ulm sowie am Wochenende gegen den SYNTAINICS MBC. In Summe rangiert die Mannschaft von Björn Harmsen damit wie schon vor dem ersten Duell punktgleich mit den Veolia Towers, die eine Niederlage weniger auf dem Konto haben, auf Tabellenplatz 15.
Auffälligster Akteur bei Jena ist weiterhin Joe Wieskamp (14,9 PpS). Der Forward konnte seine Werte in den vergangenen zwei Wochen noch einmal steigern – seine Ausbeute liegt seit dem Hinspiel bei durchschnittlich 20 Punkten, 7 Rebounds und einer Dreierquote von 56,5 Prozent. Keith Braxton Jr., im ersten Duell mit 21 Punkten Jenas Topscorer, kühlte dagegen leicht ab. Mit Mittelwerten von 12,7 Punkten, 4,8 Rebounds und 2,9 Assists ist er aber weiterhin die zweitstärkste Waffe der Thüringer. Ebenfalls verlässlich, wenn auch nicht ganz so vordergründig, agiert das US-amerikanische Guard-Duo um Uchenna Iroegbu (10,0) und Jack Pagenkopf (7,6). Allerdings scheinen sich die beiden Nachverpflichtungen mit jedem Spiel besser auf BBL-Niveau zurechtzufinden. Nicht mehr Teil des Teams ist dagegen Naz Bohannon – am Dienstag wurde die Vertragsauflösung bekanntgegeben.
Übertragung Wie alle anderen Spiele der easyCredit BBL wird auch die Nachholpartie des 5. Spieltages live bei Dyn gezeigt – die Übertragung startet um 19.45 Uhr, kommentiert von Johannes Hülstrung.
