Mehrere Basketballspieler in weißen Trikots stehen auf einem Hallenboden, einer hält einen Basketball in den Händen.

Nachwuchs-Roundup: Erfolgreiches Towers-Wochenende, Wedel verliert in Herten

Die NBBL des Hamburg Towers e.V. hat in Braunschweig einen wichtigen 75:99-Auswärtssieg eingefahren. Auch die JBBL kann die umkämpfte Partie gegen die RASTA Academy mit 91:96 für sich entscheiden. Kooperationspartner SC Rist Wedel verliert in Herten.

Die NBBL des Hamburg Towers e.V. reiste vergangenen Mittwoch nach Braunschweig. Dort starteten die  Towers zunächst gut in die Partie. Mit viel Druck und klarer Struktur erspielten sich die Hamburger früh eine zweistellige Führung. Im zweiten Viertel geriet das Team von Marian Schick kurzzeitig aus dem Tritt, wodurch das Momentum kurzweilig umschlug und die Braunschweiger in Führung gehen konnten. Die Towers reagieren darauf souverän, drehten bis zur Halbzeit das Spiel wieder auf Hamburger Seite und konnten so mit einem fünf Punkten Vorsprung in die Pause gehen.

Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Wilhelmsburger mit hohem defensivem Druck und sauberer Offensive schnell zweistellig ab und konnten das Spiel im letzten Viertel final für sich entscheiden. So konnten in der Schlussphase alle Spieler noch einmal befreit und ohne Ergebnisdruck wertvolle Minuten sammeln.

„Wir haben heute einen richtig großen Schritt in Richtung Aufstiegsrunde gemacht“, so Head Coach Marian Schick, „Das Spiel hat viel Spaß gemacht und die Teamenergie war sehr gut. Ich bin sehr zufrieden und stolz auf die heutige Leistung!“.

JBBL entscheidet umkämpfte Partie für sich

Für die JBBL des Hamburg Towers e.V. ging es ebenfalls nach Niedersachen. In Vechta gestaltete sich der Start in die Partie allerdings holprig. Die Towers fanden zunächst defensiv keinen richtigen Zugriff auf das Spiel und ließ zu viele Abschlüsse in der Zone zu. Im zweiten Viertel reagierte das Team von Leo Aris auf diesen Umstand deutlich mit mehr Intensität sowie besserer Kommunikation. Als Resultat konnten sich die Wilhelmsburger durch ihre verbesserte Defense bis zur Halbzeit eine zweistellige Führung erspielen.

Danny Egbe wurde mit 34 Punkten Hamburger Topscorer | Foto: Florian Bahlert

Nach dem Seitenwechsel starteten die Towers zunächst solide, verloren jedoch im weiteren Verlauf des dritten Viertels etwas den Fokus. Vechta nutzte diese Phase, gewann das Viertel und verkürzte den Rückstand, sodass es mit weniger als zehn Punkten Unterschied in den Schlussabschnitt ging. Das Spiel blieb über weite Strecken eng und ausgeglichen, der Vorsprung wechselte mehrfach, wobei der Punkteunterschied nie mehr als acht Punkte betrug. In der Schlussphase behielten die Towers allerdings die besseren Nerven. Wichtige Freiwürfe sorgten schließlich für die Entscheidung. Hamburger Topscorer wurde Danny Egbe, welcher 34 Punkte erzielte und dem Spiel offensiv seinen Stempel aufdrückte.

„Ich bin sehr zufrieden mit den Jungs.“, so Aris nach dem Spiel, „Wir sind als Team zusammengeblieben und haben sehr motiviert gespielt. Auch unsere jüngeren Spieler arbeiten hart und haben sich heute gut eingebracht“.

SC Rist verliert knapp in Herten

Der SC Rist Wedel kassierte zum Abschluss der Hinrunde mit dem 58:61 bei den Hertener Löwen die knappste und wohl unnötigste Niederlage der Saison. Trainer Hamed Attarbashi haderte: „In der Schlussphase haben wir uns einige ärgerliche Fehler erlaubt und zu einfache Punkte des Gegners zugelassen.“ Trotz der Niederlage beenden die Wedeler die Hinserie mit einer Bilanz von sechs Siegen und sieben Niederlagen und stehen als Tabellen-Achter weiterhin auf einem Play-Off-Platz.

Foto: Manningeaux

Ohne Topscorer Niklas Krause erwischte Wedel einen schwachen Start. „Am Anfang hatten wir Probleme“, räumte Attarbashi ein. Nach einem deutlichen Rückstand kämpften sich die Gäste jedoch zurück: „Wir haben uns dann aber gut hineingekämpft, stark verteidigt und das Spiel über weite Strecken dominiert.“ Ein 9:0-Lauf brachte im zweiten Viertel den Ausgleich, später lagen die Wedeler mehrfach knapp in Führung.

Entscheidend war letztlich die schwache Trefferquote, insbesondere von der Freiwurflinie, wo nur sechs von 17 Versuchen saßen. In der Schlussphase kippte das Spiel erneut. Attarbashi fasste enttäuscht zusammen: „Wir haben viele Dinge gut gemacht, aber leider am Ende den Faden verloren.“ Er ergänzte: „Wenn wir zwei, drei Würfe mehr getroffen hätten, hätten wir gewonnen.“

Zum ganzen Spielbericht geht es hier.