Nachwuchs-Roundup: Erfolg und Rückschlag im Doppelpack
Die JBBL feiert zwei klare Siege in Serie. Die NBBL verliert auswärts gegen Team BonnRöhndorf. Auch Kooperationspartner SC Rist Wedel muss eine Niederlage gegen Rostock hinnehmen.
Gleich zwei Spiele standen für die JBBL des Hamburg Towers e.V. am Wochenende auf dem Programm. Den Anfang machte am Freitag die Partie gegen die Metropol Youngstars in welcher sich die Towers von Beginn an dominant präsentierten. Mit viel Energie riss das Team von Leo Aris das Spiel mit einer aggressiven Defense und schneller Transition an sich und konnte schon zur Halbzeit das Spiel vorzeitig für sich entscheiden. Nach dem Seitenwechsel ließ die Hamburger Intensität zwar etwas nach, dennoch blieb das Ergebnis eindeutig (104:67) und so konnte der erste Sieg des Wochenendes verbucht werden.






Sonntag folgte das Stadtderby gegen Bramfeld SV. Erneut starteten die Wilhelmsburger mit viel Energie und kontrollierten von Beginn an das Spiel. Dabei überzeugten die Towers mit hoher Spielfreude, guter Ballbewegung und vielen Abschlüssen aus dem Fastbreak. So ging es mit einer aussagekräftigen 24:70-Führung in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit nutzte Head Coach Leo Aris die deutliche Führung, um breiter zu rotieren. Am Ende sicherte sich die JBBL den zweiten deutlichen Sieg der Woche und entschied das Derby mit 78:128 für sich.
Die NBBL verliert gegen Team BonnRhöndorf
In der Aufstiegsrunde Nord musste die NBBL des Hamburg Towers e.V. eine deutliche 113:86-Niederlage gegen das Team BonnRhöndorf verzeichnen. Bester Hamburger Werfer wurde Tyrese Steinig mit 24 Zählern.

Viele Würfe, kaum Ertrag: SC Rist unterliegt Rostock
Es war eine Szene, die sinnbildlich für das Wurf-Pech des SC Rist Wedel stand. Als noch 40 Sekunden auf der Uhr waren, blieb der Ball bei einem Dreierwurf von Nelson Martin zwischen Korbumrandung und Brett hängen. Am Ende verloren sie mit einem 78:84 (46:45) gegen die Rostock Seawolves Academy auch ihr zweites Spiel im Jahr 2026 in der 2. Bundesliga ProB.
Ein Unentschieden gibt es im Basketball nicht, aber wäre es dieses Mal vielleicht das gerechte Ergebnis gewesen? „Beide Teams waren weitestgehend auf Augenhöhe“, so Attarbashi, der aber einräumte: „Gerade am Ende haben die Rostocker getroffen, was auch ein Zeichen von Qualität ist, die wir dieses Mal leider nicht hatten.“ Dass Linus Hoffmann und Aleksandar Postic, die eigentlich „gute Schützen“ seien, so Attarbashi, zusammen bei elf Versuchen lediglich einen Dreierwurf versenkten, nannte der Trainer „bezeichnend für unsere schlechte Ausbeute“.
Den ganzen Bericht gibt es hier.
