Mehrere Basketballspieler der Hamburg Towers in weißen Trikots mit schwarzen Nummern und Schriftzügen stehen in einer Halle nebeneinander, einige mit kurzen Hosen und Sportschuhen.

Nachwuchs-Roundup: Ein gemischtes Wochenende

Die NBBL verliert mit 89:82 gegen die Sartorius Juniors Göttingen. Die Hamburger kämpfen, schaffen es aber nicht das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen. Kooperationspartner SC Rist Wedel gewinnt mit 70:52 gegen die Iserlohn Kangaroos.

Die NBBL des Hamburg Towers e.V. mussten sich am Wochenende in Göttingen geschlagen geben. Über die gesamte Spielzeit gelang es den Hamburgern trotz viel Kampfgeist defensiv nicht, die Kontrolle zu übernehmen und das Spiel zu drehen. Die Towers kämpften sich aus einem zweistelligen Minus zurück und arbeiteten immer wieder am Rückstand, der sich bei fünf bis sieben Punkten einpendelte. Mehrmals schien das Momentum zu kippen, wie es Cheftrainer Marian Schick beschreibt: „Wir haben ein paar Mal das Momentum auf unserer Seite gehabt, sind rangekommen und haben so gespielt, wie wir uns das vorstellen.“  Doch ganz drehen ließ sich die Partie nicht. Fehler in der Hamburger Defense bestraften die Gastgeber umgehend.

Offensiv lieferte Hamburg dennoch respektable 82 Punkte – gerade gegen eine Mannschaft, die mit wechselnden Verteidigungen häufig den Rhythmus des Gegners stört. Zufriedenheit wollte dennoch nicht aufkommen: „Leider konnten wir nicht die vollen 40 Minuten so spielen, wie wir uns das vorgestellt und vorgenommen haben. Dann ist man trotzdem nicht zufrieden. Und mit der Niederlage sowieso nicht.“, so Schick weiter.

„Großartige Reaktion“: SC Rist fertig Iserlohn ab

Der SC Rist Wedel hat nach der deutlichen 56:89-Niederlage gegen Schwelm eine starke Antwort gegeben und Iserlohn mit 70:52 besiegt. Trainer Hamed Attarbashi zeigte sich beeindruckt von der Entwicklung seiner Mannschaft, besonders der jungen Spieler: „Ich bin sehr stolz auf diese Reaktion – gerade auch auf die der jungen Spieler.“ Er betonte, dass die Leistung kein Zufall gewesen sei: „Wir haben in der vergangenen Woche im Training sehr hart gearbeitet.“ Wedel setzte sich früh ab, antwortete auf kleine Läufe der Gäste souverän und baute die Führung kontinuierlich aus.

Trotz schwacher Wurfquoten überzeugte das Team durch starke Defensive. Attarbashi lobte: „Wir haben intensiv gespielt und hart verteidigt“, und bezeichnete es als „sensationell“, Iserlohn bei nur 52 Punkten gehalten zu haben. Auch Niklas Krause sah den Schlüssel im hohen Einsatz: Man sei „mit mehr Intensität ins Spiel gegangen“ und habe zudem die Rebound-Mehrheit erkämpft. Nach dem Spiel erinnerte Hoffmann seine Mitspieler daran, „dass wir kein Spiel von alleine gewinnen, sondern im Training hart arbeiten müssen“. Der Erfolg bringt Wedel eine ausgeglichene Saisonbilanz von 5:5 und Platz sieben in der Tabelle.