Zwei Basketballspieler in weißen Trikots mit den Aufschriften "TOWERS HAMBURG" und "Kellogg's" geben sich auf einem Hallenboden die Hand, weitere Spieler und Zuschauer im Hintergrund

Nachwuchs-Roundup: Durchmischtes Wochenende

Die JBBL feiert einen 100:88-Sieg über die RASTA Academy. Die NBBL verliert auch das Rückspiel gegen Team BonnRöhndorf. Kooperationspartner SC Rist Wedel sichert sich den Derby-Sieg.

Für die JBBL des Hamburg Towers e.V. stand am Sonntag das Rückspiel gegen die RASTA Academy Vechta auf dem Programm. Da die Towers das Hinspiel mit sechs Punkten für sich entschieden hatten, war die Vorfreude auf ein erneutes intensives und enges Duell in der Halle spürbar. Die Gäste aus Vechta erwischten allerdings den besseren Start und kamen mit hoher Energie auf das Spielfeld. So geriet das Team von Leo Aris erstmals in der Saison früh in einen Rückstand. Die Hamburger ließen sich davon aber nicht einschüchtern und fanden mit zunehmender Spielzeit offensiv besser in einen Rhythmus. Vor allem im Pick-and-Roll wurden nun klare Vorteile herausgespielt, die zu guten Abschlüssen führten. Angeführt von Maxwell Osorio Queiros dos Santos drehten die Towers die Partie noch im ersten Viertel und legte damit den Grundstein für den weiteren Spielverlauf.

In der Folge entwickelte sich eine intensive Partie auf hohem Niveau. Die JBBL überzeugte dabei vor allem mit einer dynamischen Ballbewegung sowie einer teamorientierten Spielweise. Gleichzeitig kämpfte sich Vechta immer wieder zurück in das Spiel. Am Ende setzte sich jedoch die mannschaftliche Geschlossenheit der Towers durch, welche mit einem 100:88-Sieg belohnt wurde.

Der Blick richtet sich nun auf das nächste Spiel am Dienstag (27.01.) gegen den Bramfelder SV, bevor am darauffolgenden Sonntag (01.02.) das richtungsweisende Duell gegen die EWE Baskets Juniors in Oldenburg ansteht, in dem es um die Spitzenposition in der Hauptrunde geht.

Ärgerliche Niederlage für die NBBL

Die NBBL des Hamburg Towers e.V.  musste sich im Rückspiel gegen das Team BonnRöhndorf erneut geschlagen geben. Dabei starteten die Towers gut in die Partie, setzten viele der vorgenommenen Inhalte um und konnten das Spiel zunächst offen gestalten. Allerdings fehlte es in der ersten Halbzeit offensiv an Zugriff: Einige einfache Abschlüsse blieben ungenutzt, sodass das Team von Head Coach Marian Schick sich nicht nachhaltig mit Punkten belohnen konnte. So ging es mit einem minimalen Rückstand in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zunächst ausgeglichen. Phasenweise agierten die Towers jedoch zu passiv, was den Gästen erlaubte, zunehmend Kontrolle zu übernehmen. Mitte des vierten Viertels übernahm schließlich Team BonnRöhndorf das Spiel, nutzte mehrere erfolgreiche Aktionen in Folge und setzte sich damit entscheidend ab. So musste sich die NBBL auch im Rückspiel mit 79:89 geschlagen geben.

„Besonders ärgerlich ist die Niederlage deshalb, weil wir über rund 30 bis 35 Minuten das Gefühl hatten, auf Augenhöhe zu sein und das Spiel gewinnen zu können. Letztlich entschieden einzelne Undiszipliniertheiten dann das Spiel zugunsten eines sehr starken Gegners. Das wollen wir nun aufarbeiten und in zwei Wochen besser aussehen.“, fasste Marian Schick nach dem Spiel zusammen.

Denn in zwei Wochen (08.02.) empfangen die Towers die ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers.

SC Rist feiert großartigen Derby-Sieg in Itzehoe

Das, was am Freitagabend durch das 0:0-Unentschieden am Millerntor weder dem FC St. Pauli noch dem Hamburger SV vergönnt war, konnten zwei Tage später die Basketballer des SC Rist Wedel: Einen Derby-Sieg bejubeln. Am Sonntag gewannen die Wedeler in der 2. Bundesliga ProB bei ihrem Landes-Rivalen Itzehoe Eagles mit 83:96.

Nachdem die Wedeler ihre ersten beiden Partien im Jahr 2026 verloren hatten, würden sie sich nun „sehr über den Sieg freuen, zumal wir die Punkte auch dringend gebraucht haben“, sagte Attarbashi: „Es ging rauf und runter – dass wir am Ende gewonnen haben, war auch für die Moral Gold wert.“ Neben den mitgereisten Rister Anhängern („Sie haben uns hervorragend unterstützt.“) lobte Attarbashi auch die „Fans der Eagles, die gegenüber den Gegnern immer sehr fair sind“.

Den ganzen Bericht gibt es hier.

Foto: Manningeaux