„Ich gebe dem Team 100% Herzblut“
Osaro Rich durchlief das gesamte Ausbildungsprogramm der Veolia Towers und absolvierte 113 Pflichtspiele im Hamburger Trikot. In der kommenden Saison möchte der gebürtige Lübecker sich mehr in seiner Rolle finden und wieder 100% Herzblut geben
Dich kann man schon fast als Towers-Urgestein betiteln. Jedenfalls hast du schon mehr als nur ein Towers-Trikot getragen. Hast du einen liebsten Towers-Moment?
Ja, ich durfte bestimmt schon an die sieben Towers-Trikots tragen. Wobei das Aufstiegs-Trikot natürlich mein Liebstes ist. Das hängt auch noch bei mir Zuhause. Zusammen mit dem ersten Einzug in die BBL-Playoffs ist das mein liebster Towers-Moment.
Inwiefern kann deine Rolle als Hamburger Local dem Team helfen?
Machen Spieler sind das erste Mal in einem anderen Land, geschweige denn einem anderen Kontinent. Da hilft es, wenn man einen Mitspieler hat, der sich schon in der Stadt auskennt und bestimme Orte empfehlen kann. Wenn man sich mehr zu Hause fühlt, ist es einfach leichter, in die Halle zu kommen sich einfach direkt zu öffnen und Gas zu geben. Da ist es natürlich hilfreich, dass ich mich schon auskenne und Tipps geben kann.
Für dich beginnt jetzt die zweite Saison nach deiner Towers-Rückkehr. Was sind deine Ziele für die kommende Spielzeit?
Ich möchte da weitermachen, wo ich aufgehört habe. Dabei dem Team helfen, so viele Spiele wie mögliche zu gewinnen. Mich mehr in meiner Rolle finden und den nächsten Schritt machen.
Du durftest letzte Saison schon einmal in der Barclays Arena spielen. Diese Saison werden wir sogar zwei Spiele vor großer Kulisse spielen. Was macht diese Spiele so besonders?
Die Atmosphäre ist einfach etwas ganz Besonderes. Vor ausverkaufter Kulisse in die Arena einzulaufen ist ein unglaubliches Gefühl. Den Sieg gegen München dann zusammen mit den Fans feiern zu können war großartig. Umso mehr freue ich mich auf die kommenden Spiele in der Barclays Arena gegen Berlin und München.
Wir werden auf einige ehemalige Towers treffen. Mit ein paar hast du schon in der Jugend, damals noch bei den Piraten, zusammengespielt. Wie ist das für euch?
Ismet Akpinar ist oft den Sommer über hier, dann trifft man sich auch mal in der Halle. Wir haben in unserer Jugend nie zusammen gespielt aber man stichelt sich dann trotzdem ein bisschen. Isi spielt kommende Saison zusammen mit Caleb Homesley bei Bahcesehir College Istanbul. Wir werden also im BKT EuroCup wieder aufeinandertreffen. Natürlich freut man sich dann, wenn man gegen den anderen gewinnt. Das Gleiche gilt für Louis Olinde, natürlich gibt es dann vor den Spielen mal einen kleinen Spruch, aber es gibt kein böses Blut. Am Ende freut man sich immer, gegeneinander spielen zu können.
Was braucht es, damit das Team erfolgreich sein kann und was kannst du dazu beitragen?
Das Team muss eine gute Bindung haben. Im Spiel läuft nicht immer alles so, wie man es möchte. In solchen Moment hilft eine gute Teambindung ungemein. Tiefen auf dem Spielfeld lassen sich dann besser überwinden, kompensieren und man kann sofort als Team weitermachen. Ich bleibe immer ich selbst und gebe dem Team 100% Herzblut.
