Junger Mann mit verschränkten Armen trägt schwarzes Nike-T-Shirt mit weißem Logo, steht vor einer Wand mit Basketball- und Team-Logos in Schwarz, Weiß und Orange.

„Die Kultur der Towers hat mich schwer beeindruckt“

Seine erste Saison bei den Veolia Towers lief für Zsombor Maronka nicht wie geplant. Jetzt will der der 2,08 Meter große Ungar von Neuem angreifen – nach überstandener Verletzung wieder fit und mit neuem Vertrag bis 2027.

Nach einer schwierigen letzten Saison hast du dich dafür entschieden, nach Hamburg zurückzukehren. Wie fühlt es sich an wieder hier zu sein?
Es ist schön wieder hier zu sein! Ich habe mich den ganzen Sommer über darauf gefreut. Die Entscheidung zurückzukehren ist mir auch zu keinem Zeitpunkt schwergefallen. Auch wenn ich nicht spielen konnte, hat mich die Kultur innerhalb der Organisation sowie die Werte und Ziele sehr beeindruckt und mir war klar, dass ich gerne zurückkehren möchte. Umso glücklicher bin ich jetzt also, meine zweite Saison bei den Veolia Towers Hamburg zu spielen.

Wie hast du deinen Sommer verbracht?
Ich habe etwas Urlaub gemacht und war in Lissabon surfen und zu Hause in Ungarn. Ansonsten war ich viel in Hamburg, habe meinen Sommer mit Reha und der Vorbereitung auf die neue Saison verbracht.

Für dich war die vergangene Spielzeit aufgrund einer hartnäckigen Knöchelverletzung nach nur sieben Pflichtspielen beendet. Trotzdem bist du nah beim Team geblieben und hast an deiner Rückkehr gearbeitet. Wie hast du dich in der Zeit motiviert?
Nah beim Team zu bleiben, hat mir auf jeden Fall sehr geholfen. Meine Mitspieler, die Coaches und der Staff haben mich zu jederzeit unterstützt und es mir damit einfach gemacht, motiviert zu bleiben. Darüber hinaus habe ich die Zeit genutzt und mich etwas meinem Leben abseits des Spielfelds gewidmet. Seit meiner Jugend bin ich im Basketballtunnel, deswegen war es wichtig zu gucken, was es abseits des Parketts gibt und da den Kopf frei und klar zu kriegen. Am Ende war ich mir gewiss, dass auch diese Phase zu Ende gehen wird und sich all meine harte Arbeit wieder auszahlen wird. Das hat mich sehr motiviert. Es war nicht einfach, aber aus dem Erlebten lernt man und entwickelt sich daraus weiter.

Wie würdest du dich selbst beschreiben, was interessiert dich abseits des Spielfeldes?
Ich bin ein sehr offener und hilfsbereiter Mensch. Man kann einfach mit mir ins Gespräch kommen und ich bin sehr entspannt. Neben Basketball ist Musik definitiv eine große Leidenschaft von mir. Musik begleitet mich zu jeder Tageszeit. Ich habe ein kleines Mischpult zu Hause und mische damit auch gerne Musik ab oder probiere Neues aus. Ein gutes Buch oder draußen in der Natur zu sein, macht mich aber auch sehr glücklich.

Was sind deine Ziele für die Saison?
In erster Linie gesund zu bleiben. Ich bin zwar einer der jüngeren Spieler, bringe aber viel Energie und Motivation mit. Dadurch, dass ich nun schon meine zweite Saison in Hamburg spiele, kann ich den Neuzugängen sicherlich auch bei der Eingewöhnung etwas helfen. Ich möchte auf jeden Fall alles geben, um dem Team zu helfen, erfolgreich zu sein.