Courtside-Fakten: #HAMVEC
Am Sonntag (19.04.) empfangen die Veolia Towers den aktuellen Tabellenzehnten RASTA Vechta in der Inselpark Arena. Die Niedersachsen gewannen acht ihrer letzten zehn Spiele und stellten dabei gleich zweimal einen Saisonrekord auf. Spielbeginn ist um 18 Uhr – die letzten Tickets gibt es im Online-Ticketshop und an der Abendkasse.
Der Saisonendspurt ist an Spannung nicht zu überbieten – und die Veolia Towers sind mittendrin statt nur dabei. Dank 12 Siegen seit Mitte Dezember, nur vier andere Teams sammelten seitdem mehr Erfolge, haben die Hamburger sechs Spiele vor dem Ende der Hauptrunde sogar noch die Chance, im Rennen um die Postseason mitzumischen. Letzter (Rest-)Sorgen um die Sicherung des sportlichen Teilnahmerechts für die kommende BBL-Saison könnte sich die Mannschaft von Benka Barloschky mit einem weiteren Sieg entledigen – jeweils eine weitere Niederlage von Heidelberg und Braunschweig vorausgesetzt. Das allein ist nach wettbewerbsübergreifend 19 Niederlagen in Serie zu Beginn der Spielzeit 2025/26 ein riesiger Erfolg. Zwei Siege beträgt derzeit der Abstand auf Platz zehn – und genau dort rangiert RASTA Vechta, Gegner der Veolia Towers am Sonntag (19.04., 18 Uhr).
Nennenswert
- Das Hinspiel Anfang Dezember ging knapp (97:95) nach Verlängerung verloren – in der ewigen Bilanz führen (5:3) aber weiterhin die Veolia Towers
- Im Hinspiel absolvierte Ross Williams ohne Trainingseinheit mit dem Team seine Premiere für die Veolia Towers – und wurde prompt mit 22 Punkten Topscorer
- Während sowohl Vechta als auch die Hamburger lange Zeit gegen Abstiegssorgen ankämpften, haben beide Klubs im Saisonendspurt sogar noch Chancen auf die Postseason
- Der Rahmenspielplan für Postseason 2025/26 steht: Am 12. und 14. Mai werden die Play-Ins ausgetragen, am 16.05. startet das Playoff-Viertelfinale
Personal-Update
Rund vier Wochen musste Martin Breunig mit einer Muskelverletzung im linken Oberschenkel pausieren. Seit Anfang der Woche ist der effizienteste deutsche Spieler im Team der Veolia Towers zurück im Training – eine Rückkehr aufs Parkett im Nord-Derby nicht ausgeschlossen. Mit durchschnittlich 8,7 Punkten und 4,6 Rebounds etablierte sich der 34-Jährige in bislang 17 Bundesliga-Einsätzen für die Hanseaten als einer der zuverlässigsten Akteure. Obwohl der Big Man, der seinen Vertrag vorzeitig bis 2028 verlängert hat, den Ball verhältnismäßig wenig in den Händen hält – seine Usage-Rate liegt 15,6 – ist sein Einfluss auf das Spiel der Hamburger immens.
Deutlich häufiger hält dagegen Ross Williams das Spielgerät in seinen Händen. Der 1,78 Meter große Aufbau, der im Hinspiel gegen Vechta seine Towers-Premiere feierte und seitdem in 17 von insgesamt 21 Partien in der Anfangsformation stand, hat hinter Topscorer Devon Daniels (16,1 PpS, 28,0 USG%) die zweithöchste Usage Rate (26,0). Während der US-Amerikaner in seinen ersten drei Einsätzen nur zwei von 20 Versuchen aus der Distanz (10 %) verwandeln konnte, hat sich die Dreierquote mittlerweile bei soliden 31,9 Prozent eingepegelt – mit Trend nach oben. Denn in vier der letzten sechs Spiele lag Williams‘ Quote bei 40 Prozent oder höher.
Gegner Insights
Mit derzeit 14 Siegen rangiert RASTA Vechta voll auf Play-In-Kurs. Acht Siege aus den letzten zehn Spielen, darunter zuletzt drei Erfolge in Serie, machen die Niedersachsen zum heißesten Team im Saisonendspurt. Und das, obwohl mit Kapitän Joschka Ferner und Tibor Pleiß zwei wichtige Leistungsträger verletzt fehlen. Doch auch ohne die beiden Ü30-Routiniers hat die Mannschaft von Christian Held in Form einer Acht-Mann-Rotation in die Erfolgsspur gefunden. Zudem auf beeindruckende Weise: Mit 121 Zählern im Spiel gegen Ludwigsburg stellten die Vechtaer einen Punkterekord für diese Saison auf, nur um diesen vier Wochen später mit 123 Punkten gegen Trier noch einmal zu übertreffen.
Mit 89,1 Punkten pro Spiel weist RASTA Vechta in dieser Spielzeit den dritthöchsten Schnitt auf. Neben dem zweifachen Euroleague-Champion Tibor Pleiß (11,3) kommen auch TJ Bamba (11,2), BBL-Rückkehrer Malik Parsons (12,4), Tommy Kuhse (13,6), Tevin Brown (16,0) – der im Hinspiel mit 46 Punkten am auffälligsten agierte – und Topscorer Alonzo Verge Jr. (18,2) auf zweistellige Punktewerte. Die Forwards Philipp Herkenhoff (8,0) und Lloyd Pandi (7,9) treffen zwar weniger durch ihr Scoring in Erscheinung – stehen ihren Teamkollegen in Sachen Effizienz aber in nichts nach. Luc van Slooten (2,2) und Lars Thiemann (3,9) – zuletzt mit 14 Punkten gegen Trier sehr auffällig – runden die Kernrotation von Vechta ab.
Tickets Für das Nord-Derby sind nahezu alle Sitzplätze bereits vergriffen. Wer das Spiel nicht verpassen will, sollte sich also schnell eines der letzten Tickets sichern – Stehplätze gibt es im Online-Ticketshop schon ab 8,50 Euro.
Übertragung Das Spiel live im Stream und im Re-Live bei Dyn – die Übertragung startet um 17:45 Uhr, kommentiert von Arne Malsch.
