Basketballspieler mit blau-weiß gestreiftem Trikot mit der Nummer 34 steht angespannt auf dem Spielfeld.

Courtside-Fakten: #HAMJEN

Am Dienstag (10.03.) empfangen die Veolia Towers Tabellennachbar Science City Jena in der Inselpark Arena. Es ist das erste Duell beider Teams in der easyCredit BBL – und direkt ein richtungsweisendes. Tipoff ist um 18.30 Uhr – Tickets gibt es online und an der Abendkasse.

Am Dienstag (10.03., 18.30 Uhr) hält der Aktionsmonat 60 Jahre Basketball Bundesliga Einzug in die Inselpark Arena. Und das mit einer Premiere: denn die Veolia Towers treffen in Deutschlands höchster Spielklasse zum ersten Mal auf Science City Jena. Für langjährige Towers-Fans ist das Duell nicht gänzlich neu, gab es in den ersten zwei Jahren nach Klubgründung doch bereits vier Aufeinandertreffen in der ProA. Allerdings ist es nicht unbedingt der Debütcharakter in der Beletage, der dem vorgezogenen 26. Spieltag eine besondere Würze verleiht. Stattdessen liegt der fundamentale Faktor im Sportlichen: so rangieren die Hanseaten und Thüringer derzeit mit jeweils sieben Siegen auf den Plätzen 14 und 15. Für den weiteren Verlauf des Saisonendspurts kann der Ausgang der Partie gegen den direkten Konkurrenten also maßgeblich richtungsweisend sein.

Nennenswert
  • Es ist das erste Aufeinandertreffen beider Klubs in der easyCredit BBL. In der ProA gab es zwischen 2014 und 2016 bereits vier Duelle (1:3), wobei die Veolia Towers nur das letzte davon gewinnen konnten
  • Jenas Robin Christen (5,6 PpS) trug in der Spielzeit 21/22 das Hamburger Trikot – wurde in der Zeit in die Nationalmannschaft berufen. Im Jahr 2023 gewann der mittlerweile 34-Jährige die Deutsche Meisterschaft mit Ulm
  • Jena reist mit der zweitschwächsten Offensive der Liga an – gerade einmal 41,7 Prozent (18.) aller Wurfversuche landen durchschnittlich im Ziel
  • Mit den Veolia Towers (Pace 77,2) und Science City Jena (77,1) treffen zwei der am schnellsten spielenden Teams aufeinander – nur Trier macht noch mehr Tempo
Personal-Update

Die Probleme in Ludwigsburg waren nach Spielende schnell ausgemacht – ein schwerfälliger Start und eine insgesamt viel zu schwache Wurfausbeute: beispielhaft Topscorer Devon Daniels (16), der nur vier seiner 18 Versuche verwandeln konnte. Zum Hadern bleibt den Hanseaten aber keine Zeit. Nach einer Übernachtung in Ludwigsburg ging es für die Mannschaft am Montagvormittag mit der Deutschen Bahn zurück – und vom Bahnhof direkt ins Training. Head Coach Benka Barloschky war sogar bereits in der Nacht zurückgereist, um am Vormittag noch einen Fachvortrag beim HASPA Immobilienfrühstück zu halten.

Doch nicht nur die Niederlage begleitete die Hanseaten auf der Rückreise. Auch die Ungewissheit über die Einsatzfähigkeit gleich mehrerer Akteure schlich sich ins Gepäck. Die Hoffnung ist allerdings groß, dass zumindest Osaro Rich, der sich den Fuß vertreten hatte, und auch Kapitän Benedikt Turudić, der sich im Schlussviertel bei einem Sprung nach dem Ball eine Blessur an der Hüfte zugezogen hatten, wieder einsatzfähig sind.

Gegner Insights

Viermal in Folge verließ Science City Jena zuletzt das Parkett als Verlierer. Auffällig: In den letzten drei Partien erzielte die Thüringer im Schnitt gerade einmal 63 Zähler, die Gegner – Bonn, München und Vechta – kamen dagegen im Mittel auf 99,7 Punkte. Um sich für den Saisonendspurt zu wappnen, hat der Hamburger Tabellennachbar das komplette Wechselkontingent aufgebraucht. Uchenna Iroegbu (9,4 PpS) kam für den nach Chemnitz abgewanderten Washington, als Folge der Verletzung von Great Osobor wurde William McNair (7,3) aus Ljubljana geholt – Mitte Februar stieß Javon Franklin (5,0) und in der Vorwoche noch Jack Pagenkopf (4,0) zur Mannschaft von Björn Harmsen.

Der mit Abstand verlässlichste Jenaer ist in dieser Saison US-Forward Joe Wieskamp. Durchschnittlich 13,8 Punkte bringt der 1,98 Meter große Ex-NBA-Profi auf die Anzeige, garniert mit 7,8 Rebounds – was ihn zu einem der effizientesten Akteure der easyCredit BBL macht. Teamkollege Keith Braxton Jr. (12,3) kommt als einziger weiterer Thüringer ebenfalls auf eine zweistellige Ausbeute. Lorenz Bank (5,8), Zonenwühler Naz Bohannon (5,2) sowie Kristofer Krause (4,0), Chris Carter (3,8) und Alex Herrera (3,1) verleihen der Mannschaft Tiefe.

Tickets Im Rahmen des Familienspieltages gibt es in PK5 bis PK2 exklusive Kinder-Tickets (bis einschließlich 12 Jahre). Das Angebot ist ausschließlich über den Online-Ticketshop unter tickets.hamburgtowers.de erhältlich. Kurzentschlossene können sich ihre Tickets am Spieltag auch an der Abendkasse sichern. Diese öffnet mit den Türen der Inselpark Arena 60 Minuten vor Spielbeginn.

Übertragung Dyn zeigt das Duell der Tabellennachbarn live – die Übertragung startet um 18.15 Uhr. Kommentator ist Richie Bielau.