20.09.2021

Hamburg Towers unterliegen vor heimischem Publikum gegen Göttingen

Testspiel-Blog 2021/22

Auch in diesem Jahr halten wir euch während der Saisonvorbereitung in unserem Testspiel-Blog über die Geschehnisse auf dem Court auf dem Laufenden. Wir verraten euch nicht nur, wie die acht Vorbereitungspartien ausgegangen sind, sondern fragen auch Coaches und Spieler nach ihrer Einschätzung.

Justus Hollatz mit einem schwierigen Dreier.

20.09.2021: Hamburg Towers – AS Monaco 82:95 (27:25, 49:50, 61:72)

Ein leises Raunen ging durch die edel-optics.de Arena als Mike James direkt im ersten Angriff seinen neuen Mitspieler per No-Look-Pass bediente und von Beginn an den Esprit europäischen Spitzenbasketballs verströmte. Nicht weniger beeindruckend war jedoch die Intensität, mit der die Hamburg Towers gegen das EuroLeague-Team agierten und sich die Führung eroberten. Die deutlichen Größenvorteile der Monegassen aufgrund des Fehlens von Maik Kotsar, der mit Migräne nicht eingesetzt werden konnte, kamen dank der starken Dreierquote (47%) der Towers bis zur Halbzeitpause nicht zum Tragen – dafür dominierte das Team aus dem Fürstentum bereits beim Rebound (11:23, am Ende 32:40). Caleb Homesley war mit 12 Punkten zur Pause der einzige Akteur mit zweistelliger Punkteausbeute – am Ende kam der US-Amerikaner auf 15 Zähler. „Ich denke in der ersten Halbzeit hat man gesehen, dass Monaco nach zwei Spielen in Oldenburg etwas müde war. Sie haben uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht ihr wahres Gesicht gezeigt“, so die Einschätzung von Head Coach Pedro Calles. Nach dem Seitenwechsel steigerten die Gäste die Intensität, zwangen die heimischen Hanseaten zu Fehlern, blieben ihrerseits aber auch nicht gänzlich fehlerfrei. Auf einen leichtfertigen Einwurf des AS Monaco antwortete Lukas Meisner mit einem And-One-Dunk. An der deutlichen Führung der Gäste vor dem letzten Viertel änderte dies jedoch nichts. Auch der Schlussabschnitt zwischen dem EuroCup-Neuling und dem letztjährigen Champion brachte ergebnistechnisch keine Veränderung, zeigte jedoch, dass die Hamburg Towers gewillt sind, sich auch europäischen Schwergewichten nicht kampflos geschlagen zu geben – auch wenn Mike James‘ 22 Punkte an diesem Abend letztendlich doch eine Klasse für sich waren. „Insgesamt war es ein guter Test für uns gegen einen höherklassigen Gegner. Wir waren in den letzten beiden Spielen nicht immer konzentriert genug, das hat mir heute deutlich besser gefallen. Jetzt haben wir noch drei Tage, um uns auf Ludwigsburg vorzubereiten“, so Calles weiter.

Am Samstag startet die Saison der Hamburg Towers mit einem Auswärtsspiel beim letztjährigen Hauptrundenprimus in Ludwigsburg. Tipoff ist um 20.30 Uhr – MagentaSport überträgt live.

Stats: Meinser (16 Pkt., 3 Stl.), Homesley (15, 50% Dreier, 6 Reb.), J. Brown (11, 4 Ass.)

Mit 12 Punkten avancierte Zach Brown im ersten Spiel vor Publikum zum Topscorer. | Foto: Dennis Fischer

17.09.2021: Hamburg Towers – BG Göttingen 78:88 (20:29, 40:48, 64:69)

Den Hamburg Towers fehlte zu Spielbeginn zunächst die Intensität, die BG Göttingen präsentierte sich bei ihrem letzten Test vor dem Saisonstart dagegen deutlich druckvoller. Nach zwischenzeitlichem Sieben-Punkte-Rückstand (9:16) brachte die Einwechslung von Justus Hollatz nur kurzzeitig Schwung. Auch ein zweistelliger Rückstand tat der Freude der 752 Zuschauer über die Rückkehr in die edel-optics.de Arena aber keinen Abbruch. Bessere Sicht auf das Spielgeschehen hatten an diesem Abend wohl nur die drei Unparteiischen – mit Spezialbrille ausgestattet, testeten sie ihr Blickfeld, um in Vorbereitung auf die kommende Saison ihre eigene Arbeit besser kontrollieren und bewerten zu können. Deutlichster Unterschied zur Halbzeit: Bei den Towers fiel zu wenig (36%), die Göttinger dagegen präsentierten sich treffsicher (65%). „Es war ein sehr guter Test für uns, vor allem was die Physis angeht. Das hat Göttingen heute besser gemacht als wir“, so Assistant Coach Benka Barloschky direkt im Anschluss an die Partie. Nach dem Seitenwechsel brachten drei schnelle Dreier, darunter ein Vier-Punkt-Spiel von Jaylon Brown, die Hamburg Towers zurück in die Partie. Lange hielt das Momentum nicht, Göttingen zog erneut zweistellig davon. Doch mit viel defensivem Einsatz gelang dem Team von Pedro Calles ein erneutes Comeback vor dem Schlussviertel. Bis auf einen Punkt (71:72) arbeiteten sie dich Hamburg Towers bis zur Mitte des vierten Viertels an die Niedersachsen heran – ein Führungswechsel gelang jedoch nicht. So mussten sie die Hamburg Towers letztendlich ohne eine einzige eigene Führung gegen die BG Göttingen geschlagen geben – lautstarken Applaus von der TowersFamily für den ersten Auftritt vor Publikum gab es dennoch. „Wir hatten viel Training in letzter Zeit und rotieren viel durch, um unsere Spieler zum Auftakt gegen Ludwigsburg topfit zu haben. Wir haben gesehen, dass zum Ende der Vorbereitung noch nicht alles perfekt läuft. Wir haben uns aber ein paar gute Würfe herausgespielt, davon aber zu wenig getroffen“, so das Fazit von Benka Barloschky. Bevor am nächsten Wochenende (25.9. in Ludwigsburg) die Saison startet, steht dem Team von Pedro Calles am Montag (20 Uhr) ein letzter, nicht öffentlicher Test gegen den letztjährigen EuroCup-Sieger AS Monaco bevor.

Stats: Z. Brown (12 Pkt., 2 Ass., 2 Stl.), J. Brown (10), Meisner (9, 4 Reb., 3 Ass.), Edigin (9)

Nach einer Woche im Team lässt Caleb Homesley gegen Antwerpen sein Potenzial aufblitzen. | Foto: Daniel Schäfer - DAS Sportfoto

12.09.2021: Hamburg Towers – Giants Antwerpen 103:83 (14:27, 45:42, 75:67)

Keine 24 Stunden nach dem knappen Sieg gegen die Telekom Baskets Bonn testeten die Hamburg Towers erneut. Gegen die Giants Antwerpen, die am Samstag der BG Göttingen – dem nächsten Testgegner der Towers – unterlagen, kamen die Hamburger schwer in die Partie. Mit einem frühen 0:14-Lauf gingen die Gäste aus Antwerpen zunächst deutlich in Führung. Nachdem der Korb zu Beginn wie zugenagelt erschien, die Abstimmung nicht passte, platzte im zweiten Viertel der offensive Knoten. Angeführt von Jaylon Brown, der mit 25 Punkten erneut Topscorer wurde, kämpften sich die Towers zur Halbzeit zurück in die Partie. Nach dem Seitenwechsel hielten Caleb Homesley (18) und Lukas Meisner (15) den Druck im Angriff hoch. Auch die defensive Abstimmung im Team von Pedro Calles funktionierte immer besser. Insgesamt provozierten die Hamburg Towers 18 Turnover aufseiten der Belgier. Weil sich die Hanseaten selbst nur 12 Ballverluste leisteten und aus der Distanz sicherer als noch am Vortag präsentierten (50%), leuchtete nach dem zweiten Testspiel an diesem Wochenende ein deutlicher 103:83-Spielstand auf der Anzeigetafel.

„Wir haben an diesem Wochenende einen Schritt in die richtige Richtung gemacht und es geschafft, konstanter zu spielen – das war vor allem in Oldenburg ein Problem. Wir haben aber noch viel Arbeit vor uns, was die teils deutlichen Resultate nicht immer zeigen. Wir haben es in den zwei Spielen geschafft, Widrigkeiten zu trotzen und den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Was mir allerdings noch nicht so gefällt, ist unsere Entscheidungsfindung in der Offensive“, analysierte Head Coach Pedro Calles, bevor das Team sich auf den Weg auf den knapp sechsstündigen Rückweg in die Hansestadt machte.

Am kommenden Freitag können sich alle Fans ein eigenes Bild vom neuformierten Team machen. Tickets für den Test gegen die BG Göttingen gibt es hier.

Stats vs. Antwerpen: J. Brown (25, 5/7 Dreier), Homesley (18, 5 Ass., 3 Stl.), Meisner (15, 4/6 Dreier), Kotsar (10, 5 Reb.)

Jaylon Brown, einen Schritt schneller als sein Bonner Gegenspieler. | Foto: Daniel Schäfer - DAS Sportfoto

11.09.2021: Telekom Baskets Bonn – Hamburg Towers 79:83 (23:21, 47:44, 65:58)

Nach einem kurzen Shootaround und anschließendem Video-Scouting am Morgen stand am Samstagabend das erste von zwei Testspielen an diesem Wochenende an. Die Hamburg Towers gingen zwar schnell in Front (0:4), zur Halbzeit beanspruchten die Bonner Hausherren jedoch einen kleinen Vorsprung in einer bis dahin ausgeglichenen Partie für sich. Geburtstagskind Jaylon Brown hatte bis zum Seitenwechsel bereits neun Punkte aufgelegt, am Ende sollte er mit 20 Zählern zum Hamburger Topscorer avancieren. Beide Teams agierten durchaus intensiv, von Preseason-Lethargie keine Spur. Die Telekom Baskets Bonn gingen nach dem Seitenwechsel zwischenzeitlich zweistellig in Führung, lagen zum Ende des dritten Viertels mit sieben Punkten vorn. Auch weil die Hamburg Towers von der Dreierlinie (26%) kein Glück hatten und sich das Team von Pedro Calles zu viele Ballverluste (21) leistete. Doch mit viel Intensität in der Verteidigung und einem deutlichen Plus beim Rebound (34 BON, 42 HAM), begünstigt durch einen 5:0-Start ins Schlussviertel, gelang den Hamburg Towers das Comeback. Eine Minute vor dem Ende eroberten sich die Towers die Führung zurück und behielten in der Crunchtime die Nerven.

Stats vs. Bonn: J. Brown (20 Pkt., 3 Ass.), Christen (11, 3/4 Dreier, 4 Reb.), Meisner (10)

Kapitän Max DiLeo richtet nach der Niederlage ein paar Worte an das Team.

07.09.2021: EWE Baskets Oldenburg – Hamburg Towers 80:65 (18:19, 38:41, 61:55)

Dass es sich beim Nord-Duell gegen die EWE Baskets Oldenburg um einen ersten echten Härtetest im Vorbereitungsprogramm der Hamburg Towers handelte, wurde schnell deutlich. Nicht unbedingt am Scoreboard, hier ging es lange ausgeglichen zu, dafür an der Körpersprache von Head Coach Pedro Calles, der lautstark und gestenreich an der Seitenlinie Regie führte. Mit dem Start des zweiten Viertels erhielt auch Neuzugang Caleb Homesley seine ersten Minuten im schwarzen Auswärtsdress und netzte prompt den ersten Wurf – nothing but net von deutlich hinter der 6,75-Meter-Linie. Jaylon Brown nutze seine Verschnaufpause, um zunächst das Schuhwerk zu wechseln. Mit einem kleinen Zwischenspurt sicherten sich die Towers, zwischenzeitlich mit sieben Zählern in Front, eine kleine Führung zur Halbzeit. Auffällig neben der guten Reboundarbeit (HHT 15, OLD 9) war bis zur Pause auch die deutlich bessere Dreierquote (HHT 50%, OLD 20%). Nach dem Seitenwechsel wurde es deutlich intensiver, auf und abseits des Parketts. Oldenburgs Trainer Mladen Drjencic sorgte mit einem technischen Foul für eine kurzzeitige Unterbrechung. Sein Team ließ dagegen nicht locker und lag nach drei gespielten Vierteln in Führung. Dass sich im Schlussabschnitt mit Jabril Durham auch der letzte Towers-Profi mit Punkten auf dem Statistikbogen eingetragen hatte, änderte nichts an der Überlegenheit der Oldenburger in der zweiten Hälfte. „In dieser frühen Phase geht es nicht um das Ergebnis. Gerade die zweite Hälfte hat uns gezeigt, woran wir noch arbeiten müssen. Wir haben nach dem Seitenwechsel den Ball nicht mehr so laufen lassen, wie noch zu Beginn. Oldenburg ist individuell gut besetzt, wenn man sie ins Laufen kommen lässt, dann sieht man ja, was passiert“, so die Einschätzung von Geschäftsführer Marvin Willoughby, der die Partie wie gewohnt neben der Teambank verfolgte.

Stats: Hinrichs (9 Pkt., 4 Reb., 4 Ass.), Meisner (8), Z. Brown (7, 5 Reb.), Kotsar (7, 4 Reb, 3 Ass.)

Mit starken Drives zog Jaylon Brown (17 Pkt.) insgesamt acht Fouls. | Foto: Stefan Junghanns

29. August 2021: Rostock Seawolves – Hamburg Towers 65:95 (25:24, 41:55, 51:72)

Das Finale im Karls-Cup startete munter, Dreier dominierten zunächst die Ausbeute auf beiden Seiten. Nicht unbedingt ungewöhnlich, denn der Distanzwurf fiel bereits am ersten Turniertag bei beiden Teams gut. Ungewohnt für die meisten Towers-Akteure war dagegen das Spielgerät, denn es wurde nicht mit dem offiziellen BBL-Ball gespielt. Das orange Leder aus der ProA war allerdings nicht der Grund für den frühen Rückstand, Rostock präsentierte sich mit mehr Energie und führte im Anfangsviertel zwischenzeitlich mit neun Punkten. Mehr Struktur und Übersicht – starke Drives wie die von Jaylon Brown, der 10 seiner 17 Punkte bis zur Pause markierte, und fünf Dreier von Robin Christen – ließen die Towers aber zum zweiten Viertel wieder anschließen und bis zur Halbzeit die Führung übernehmen. „Rostock hat den Ball zunächst gut bewegt und sehr gut getroffen. Wir haben dann ein paar Anpassungen vorgenommen und konnten die Kontrolle übernehmen“, so Head Coach Pedro Calles, der die Partie gegen den Zweitligisten jedoch nicht als Gradmesser betrachtet. Nach dem Seitenwechsel spielte sich das Team von Pedro Calles schnell eine komfortable Führung heraus, die nach Dreiern von Jabril Durham und erneut Christen bis auf 26 Zähler anwuchs. Während die Kommentatoren im Livestream bereits von einer sicheren Verteidigung des Turniererfolgs sprachen, startete Rostock mit einem 8:0-Lauf in das Schlussviertel. Doch den Towers gelang es, das Punktepolster wieder über die 20-Punkte-Marke anwachsen zu lassen. Eddy Edigin drückte der Schlussphase seinen Stempel auf und sorgte mit einem Hakenwurf nicht nur für den höchsten Vorsprung des Abends, sondern auch für den Schlusspunkt. Damit sicherten sich die Hamburg Towers nach 2016 und 2020 bereits zum dritten Mal die goldene Erdbeere, die Co-Kapitän Seth Hinrichs stellvertretend in Empfang nahm. „Wir müssen jetzt weiter an uns arbeiten, unsere Systeme verinnerlichen und als Team zusammenwachsen“, richtet der Head Coach den Blick direkt auf die kommende Trainingswoche.

Stats: Christen (21 Pkt., 7/9 Dreier, 3 Reb.), J. Brown (17), Edigin (14, 9 Reb.), Hollatz (8, 8 Ass.)

Neuzugang Jabril Durham wurde mit 12 Punkten Topscorer. | Foto: Stefan Junghanns

28. August 2021: Hamburg Towers – Basketball Löwen Braunschweig 82:70 (30:14, 53:34, 63:50)

Nach etwas zerfahrenem Beginn drückte zunächst Lukas Meisner dem Spiel gegen seinen Ex-Klub den Stempel auf – neun der ersten 13 Punkte gingen auf das Konto des treffsicheren Forwards. Den wohl schönsten Moment erlebten die Towers vor rund 300 Fans ebenfalls bereits noch im ersten Abschnitt – nach langer Verletzungspause kehrte Hendrik Drescher auf das Parkett zurück und markierte prompt seine ersten Zähler. Dagegen mussten das Team von Pedro Calles auf Kapitän Max DiLeo verzichten, der mit Erkältung in Hamburg blieb. Auch ohne den Verteidigungsminister führten die Hamburg Towers dank teils erdrückender Defensive und sicherem Händchen in der Offensive zur Halbzeit deutlich. „Wir haben im ersten Viertel hochprozentig getroffen, konnten uns als Team viele freie Würfe herausspielen. Insgesamt war es eine sehr gute erste Hälfte, weil wir zudem auch gut verteidigt haben“, äußert sich Assistant Coach Benka Barloschky nach dem Spiel. Nach dem Seitenwechsel war die Leichtigkeit des Spielbeginns aber verflogen. Am deutlichen Vorsprung änderte sich erstmal jedoch nichts. Mit einem Jumper aus der Mitteldistanz trug sich Ende des dritten Viertels mit Eddy Edigin auch der letzte Tower in den Statistikbogen ein. Nach einer Braunschweiger Aufholjagd schrumpfte das Punktepolster bei fünf verbleibenden Minuten bis auf zwei Zähler. Doch den Hamburg Towers gelang es, angetrieben durch einen krachenden Dunk von Justus Hollatz, nochmals einen Gang hochzuschalten und den zweiten Sieg im zweiten Testspiel einzufahren. „Es war erwartbar, dass Braunschweig in der zweiten Halbzeit mit mehr Energie spielen wird. Wir haben einige offene Chancen liegen lassen. Im letzten Viertel waren wir defensiv etwas zu nachlässig und haben Braunschweig zurück ins Spiel kommen lassen. Aber wir haben es geschafft, einen entscheidenden Run durch unsere Verteidigung zu kreieren“, resümiert Benka Barloschky.

Stats: Durham (12 Pkt.), Meisner (11), Hollatz (11, 3 Reb., 3 Ass)

Den ersten Testauftritt im neuen Towers-Dress beendete Jaylon Brown als Topscorer. | Foto: Dennis Fischer

21. August 2021: Hamburg Towers – Bakken Bears 85:79 (21:25, 47:42, 63:60)

Zu Beginn der Partie wirkten die Beine nach acht langen Trainingstagen zunächst etwas müde. Doch die Calles-Handschrift im neuformierten Team war bereits nach wenigen Minuten erkennbar – Einsatz und Leidenschaft am defensiven Ende kennzeichneten das Spiel der Hamburg Towers. Und auch in der Offensive zeigten Topscorer Jaylon Brown & Co., dass die Chemie stimmt. „Wenn es um die Qualität des Spiels geht, dann gibt es natürlich noch viel Verbesserungspotential. Aber wenn es um die Teamchemie, Kommunikation und das Verständnis füreinander geht, dann haben wir heute ein sehr gutes Fundament gesehen, auf das wir aufbauen können“, resümierte Head Coach Pedro Calles direkt nach der Schlusssirene. Nach der Halbzeitpause schnellte das Intensitätslevel auf beiden Seiten spürbar nach oben. Gleichzeitig gingen die Wurfquote und Punkteausbeute auf beiden Seiten nach unten. Doch die durchgehend enge Partie versprach Spannung bis in die letzte Minute. Trotz Testspielatmosphäre ließ die Gewinnermentalität der Protagonisten keines der Teams eine Niederlage vorzeitig hinnehmen. Es hagelte Dreier und Dunks – und nach vierzig Minuten konnten sich die Hamburg Towers über den verdienten Lohn in einem intensiven ersten Testspiel freuen. „Wir haben uns in der letzten Woche auf die Basics in unserem Spiel konzentriert. Die Jungs haben heute gezeigt, dass sie unsere Grundprinzipien schon gut verinnerlicht haben“, so das abschließende Fazit von Pedro Calles.

Stats: J. Brown (15 Pkt., 4 Ass.), Edigin (14, 3 Reb.), Meisner (13, 3/5 Dreier), Hinrichs (12, 4 Reb., 3 Ass.)

Sa 25. September 21

@ MHP RIESEN Ludwigsburg

Mi 29. September 21

vs. NINERS Chemnitz

So 10. Oktober 21

@ FRAPORT SKYLINERS

So 17. Oktober 21

vs. medi bayreuth