15.12.2017

Towers wollen Heimserie gegen Trier verteidigen

Nach der knappen 74:77-Niederlage bei den RheinStars Köln am Mittwochabend haben die Hamburg Towers rasch die Gelegenheit, wieder in die Erfolgsspur zu finden. Am Sonntag, 17. Dezember, um 17 Uhr empfangen die daheim unbesiegten Wilhelmsburger die RÖMERSTROM Gladiators Trier.

Sechs Spiele währt die Erfolgsserie in eigener Halle mittlerweile. Demgegenüber liest sich die Auswärtsbilanz der Gladiators mit 1:6 nicht furchteinflößend. Doch es wäre ein Fehler, den Tabellenelften (fünf Siege, acht Niederlagen) auf diese Bilanz zu reduzieren. Der ehemalige Verein der Towers-Spieler Anthony Canty, Justin Raffington und Stefan Schmidt ist als legitimer Playoff-Kandidat ins Jahr gestartet und hat zuletzt mit einer eindrucksvollen 102:66-Machtdemonstration die Trendwende eingeleitet.

Die Mannschaft des niederländischen Trainers Marco van den Berg, der die Towers in Köln vor Ort beobachtete, verfügt vor allem in der Offensive über viel Feuerpower, was sich in der drittbesten Dreierquote (37,9%) und zweitbesten Freiwurfquote (75,9%) der ProA widerspiegelt. Um die Verteidigung zu stabilisieren und die verletzungsbedingten Ausfälle der Center Justin Alston sowie Kilian Dietz zu kompensieren, haben sich die Rheinland-Pfälzer auf dem Spielermarkt umgesehen und Big Man Robert Nortmann vom kanadischen Erstligisten Windsor Express verpflichtet. Der 30-jährige auf den Bahamas geborene Deutsch-Kanadier gilt als reboundstarker Verteidiger.

Leistungsträger der Gladiatoren sind der erfahrene Kapitän Simon Schmitz (12,3 Punkte pro Spiel), Scoring-Maschine Kyle Dranginis (14,9 PpS) und vor allem Johannes Joos (14,5 PpS/8,1 Rebounds pro Spiel). Trotz seiner erst 22 Jahre spielt der Power Forward eine herausragende Saison, ist bester Rebounder und effektivster deutscher Akteur der 2. Bundesliga. Nach wie vor für Trier aktiv ist die Vereinslegende Jermaine Bucknor (8,5 PpS/5,8 RpS).

Ob auch René Kindzeka für die Towers aktiv sein kann, entscheidet sich erst kurzfristig. Der Guard, der schon beim Duell in Köln passen musste, fehlt weiterhin krankheitsbedingt beim Training. Lars Kamp und Raffington laborieren an leichten Blessuren, dürften am Sonntag aber spielfähig sein.

„Trier verfügt über eine sehr erfahrene Mannschaft. Sie werden 40 Minuten lang Druck über das ganze Feld auf uns ausüben“, warnt Towers-Headcoach Hamed Attarbashi.

Karten für das Heimspiel in der edel-optics.de Arena sind erhältlich unter: https://hhtowers.wlec.ag/hamburg-towers-r-merstrom-gladiators-trier-tickets-75.html
Im Livestream kann das Match bei www.airtango.live verfolgt werden.

Darley wechselt nach Wedel

Ab sofort nicht mehr im Kader der Hamburger steht Will Darley. Er wechselt zum Kooperationspartner SC Rist Wedel in die ProB, wo er einen Kontrakt bis zum Ende der Spielzeit unterzeichnet hat. „Wir bedanken uns herzlich bei Will für sein Engagement und seinen Einsatz. Er hat einen wichtigen Beitrag zur bisher besten Towers-Saison der Vereinsgeschichte geleistet. In Wedel und für seine weitere Laufbahn wünschen wir Will alles Gute“, sagt Marvin Willoughby, sportlicher Leiter der Norddeutschen. Darley hat es in 13 Saisonspielen auf durchschnittlich 3,3 Punkte gebracht. Bei der Partie gegen Phoenix Hagen ragte der wurfstarke Power Forward mit 12 Zählern heraus.