17.12.2017

Towers verlieren gegen Trier

Die Hamburg Towers haben vor 3218 Zuschauern die erste Heimniederlage der laufenden Spielzeit gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier einstecken müssen. Beim 70:72 starteten die Gastgeber mit Anthony Canty, Hrvoje Kovacevic, Greg Logins, Jonathon Williams und Justin Raffington.

Ein US-Duo, bestehend aus Logins und Williams, sorgte für die ersten sechs Hamburger Punkte. Die Trierer kamen durch einen Spieler erstmals auf die Anzeigetafel (3:6/2.Minute), an den das Hamburger Publikum keine guten Erinnerungen hat. Am 17. Februar 2017 schenkte Simon Schmitz den Norddeutschen beim 85:82 Auswärtssieg der Trierer 30 Punkte ein.

Teamkollege Jermaine Bucknor war jetzt ebenfalls im Spiel. Der Routinier leitete mit fünf Punkten in Folge einen 12:0-Lauf seines Teams ein und zwang Hamed Attarbashi beim Spielstand von 8:13 zu einer Auszeit (5.). Den Trierern merkte man das Selbstvertrauen an, was die Mannschaft von Marco Van den Berg beim deutlichen 102:66 Heimsieg gegen die OrangeAcademy gesammelt hat. Schmitz, Bucknor und Kyle Dranginis hießen die Trierer Stützen in Halbzeit eins, die für eine nicht unverdiente 35:34-Halbzeitführung der Gäste sorgten.

Den dritten Abschnitt gestalteten beide Mannschaften ausgeglichen, ehe die Gäste aus Rheinland-Pfalz den Turbo zündeten und das 3.Viertel mit einem 12:0-Lauf zu ihren Gunsten drehten. Mit einer 58:54-Vorsprung der Gladiators ging es in die letzte Viertelpause.

Mit Beginn des vierten Viertels zeigten die Hausherren, wie viel ihnen der siebte Heimsieg in Folge bedeuten würde. Enosch Wolf und René Kindzeka sorgten duch vier schnelle Punkte für den 58:58-Ausgleich und brachten das Publikum ins Spiel. Doch vor allem Bucknor wollte unbedingt einen Auswärtssieg mit nach Hause nehmen und holte per Dreier die Führung zurück (61:58).

Sechs schnelle Kovacevic Punkte sorgten für ein knappes 66:65, 4:30 Minuten vor dem Ende. Doch anders als bei den bisherigen sechs Heimsiegen, fehlte den Wilhelmsburgern an diesem Sonntag die letzte Konsequenz. Wieder war es Bucknor (22 Punkte), der praktisch mit der Schlusssirene für den sechsten Trierer Saisonsieg sorgte.

„Wir haben 19 Offensivrebounds zugelassen. Eine Statistik, auf die wir nicht besonders stolz sind und gleichzeitig waren wir heute ein bisschen zu nervös, wollten in einigen Situationen zu schnell zu viel“, kommentierte Attarbashi.

Hamburg Towers: Canty (2 Punkte), Kamp (6), Wolf (10) Kovacevic (10), Schmidt (2), Gertz, Raffington (10), Williams (11), Logins (12), Kindzeka (7)

Am Samstag, 23. Dezember, können die Towers zu Hause Wiedergutmachung betreiben. Zu Gast in der edel-optics.de Arena ist ab 19:30 Uhr RASTA Vechta.