12.01.2018

Towers unterliegen Paderborn

Bei den Uni Baskets Paderborn ist den Hamburg Towers nicht der erhoffte Befreiungsschlag gelungen. Stattdessen kassierten die Mannschaft von Trainer Hamed Attarbashi beim 67:72 (53:55, 34:32, 18:14) die sechste Niederlage in Folge. Jonathon Williams avancierte mit 14 Punkten zum Topscorer.

Mit Anthony Canty, Hrvoje Kovacevic, Williams, Greg Logins und Stefan Schmidt kamen die Gäste ordentlich ins Match. Während Hamburg systematisch seine Angriffe ausspielte, drückte Paderborn aufs Tempo. Für einen Impuls sorgte schließlich der eingewechselte Adin Vrabac, dessen unwiderstehlicher Zug zum Korb für eine 18:14-Viertelführung sorgte.

Im zweiten Abschnitt war im Vergleich zu den Vorwochen eine Verbesserung im Zusammenspiel der homogen auftretenden Wilhelmsburger erkennbar. Da zudem defensiv mit viel Druck am Ball agiert wurde, und Enosch Wolf und Co. ein Gros der Rebounds erbeuteten, wuchs der Vorsprung sukzessive bis auf 23:16 an (14. Minute). Vor allem Center Wolf, unter der Woche noch krankheitsbedingt angeschlagen, war in dieser Phase von den Gastgebern kaum zu stoppen. Die Uni Baskets kämpften sich jedoch zurück, gingen in Führung (24:23/17.), doch dann übernahmen Canty und Vrabac Verantwortung, sodass die Attarbashi-Fünf zur Pause wieder mit 34:32 in Front lag.

Ein ständiges Hin und Her entwickelte sich unmittelbar nach dem Seitenwechsel. Power Forward Morgan Grim (21 Punkte) überragte auf Seiten der Westfalen. Da wollte sich ein Lokalmatador im Gäste-Dress nicht zweimal bitten lassen: Der aus Paderborn stammende Lars Kamp ging für die Towers voran, war mit sechs Zählern in Serie Hauptgarant dafür, dass ein 41:46 flugs wieder in ein 47:46 verwandelt wurde. Zum Spielverlauf passend, hatten die Hausherren zur Sirene in der „Maspernhölle“ wieder die Nase mit 55:53 vorn.

Erwartungsgemäß geriet das Schlussviertel zu einer spannenden Angelegenheit. Über 2:36 Minuten scorte kein Team, das 61:57 der Uni Baskets konterte Vrabac umgehend mit einem spektakulären Dunk (35.). Lange gelang es keinem der Kontrahenten, sich auf mehr als zwei Punkte abzusetzen. Williams ließ eine Minute vor Schluss per Dreier zum 67:70 Hoffnung aufkeimen, ein defensiver Stopp folgte, doch Canty traf aus der Distanz anschließend nur die hintere Ringkante. Auf der Gegenseite brachte Maximilian Kuhle (11 Punkte) den Sieg nach Hause.

„Das war ein intensives Spiel, das in beide Richtungen hätte ausgehen können. Unsere Intensität hat gestimmt, aber wir müssen unsere freien Würfe wieder treffen“, analysierte Attarbashi.

Hamburg Towers: Canty (8 Punkte), Kamp (6), Wolf (13) Kovacevic (4), Schmidt (4), Vrabac (13), Gertz, Williams (14), Logins (5).

Zu Hause versuchen die Towers am Samstag, 20. Januar, um 19.30 Uhr gegen die Baunach Young Pikes, wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Tickets für die Partie in der edel-optics.de Arena sind erhältlich unter: https://hhtowers.wlec.ag/hamburg-towers-baunach-young-pikes-tickets-79.html