11.12.2017

Towers treten in Köln an

Das spielfreie Wochenende haben die Hamburg Towers nicht zur Erholung genutzt. Stattdessen stand es ganz im Zeichen der Vorbereitung auf das anspruchsvolle Großstadt-Duell bei den RheinStars Köln. Am Mittwoch, 13. Dezember, gastieren die Wilhelmsburger in der Lanxess-Arena. Spielbeginn in der Rhein-Metropole ist um 19.30 Uhr.

Abgesehen von Tabellenführer Crailsheim Merlins gibt es derzeit kaum ein heißeres ProA-Team als Köln. Ihre anfänglichen Schwierigkeiten haben die Domstädter längst überwunden. Mittlerweile befindet sich die vom ehemaligen Nationalspieler Denis Wucherer trainierte Mannschaft inmitten einer Siegesserie. Der dominante 70:49-Auftritt gegen die NINERS Chemnitz war bereits der fünfte Triumph in Folge.

Das Resultat verdeutlicht, wodurch sich der Sechstplatzierte besonders auszeichnet: Verteidigung. Die durchschnittlich gerade einmal 67,4 kassierten Gegenpunkte sind ein Spitzenwert, die 9,4 Steals pro Begegnung gut genug für den dritten Rang in dieser Kategorie.

Ein ganz wichtiger Akteur im Wucherer-Ensemble ist Keith Ramsey (10,4 Punkte pro Spiel/7,5 Rebounds pro Spiel). Der 30-jährige Power Forward hat bereits zwei Saisons für Phoenix Hagen in der Bundesliga auf dem Buckel. Mit seinem Landsmann Kavin Gilder-Tilbury (12,5 PpS) ergänzt er sich im Frontcourt bestens.

Um das erklärte Ziel Aufstieg zu realisieren, setzen die RheinStars auf ProA-erfahrene Spieler. Neben Max DiLeo (8,4 PpS/40,5 % Dreierquote),  der in der Vorsaison bereits die OeTTINGER Rockets ins Oberhaus führte, haben auch Matt Vest (10,9 PpS) und Besnik Bekteshi (7,3 PpS) ausreichend Erfahrung in Deutschlands zweithöchster Liga. Combo-Guard Jesse Morgan (10,5 PpS) wird ebenfalls im Scouting-Report der Hamburger auftauchen. Der gebürtige US-Amerikaner kam vor der Saison aus Luxemburg an den Rhein.

Towers-Headcoach Hamed Attarbashi erwartet einen schwierigen Auswärtsauftritt: „Köln hat fünf Spiele in Folge gewonnen und stellt die beste Verteidigung der Liga. Das wird definitiv eine große Herausforderung.“ Dabei können die Hamburger aber voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen, derzeit sind alle Akteure einsatzbereit.

Das Spiel ist im Livestream auf www.airtango.live zu sehen.