28.09.2017

Towers geben Heimdebüt gegen Paderborn

Mit Rückenwind gehen die Hamburg Towers in den 2. Spieltag der Saison 2017/2018. Nach dem Auftaktsieg in Hanau empfängt das Team von Head Coach Hamed Attarbashi nun die Uni Baskets Paderborn zum langersehnten ersten Heimspiel in der edel-optics.de Arena. Das letzte offizielle Towers-Spiel vor heimischem Publikum datiert vom 1. April 2017. Tip-Off ist am Samstag, 30. September, um 19:30 Uhr.

Im Gegensatz zu den Wilhelmsburgern legte Paderborn einen Fehlstart in die Spielzeit der 2. Basketball-Bundesliga hin. Dem Aufstiegskandidaten Crailsheim Merlins mussten sich die Ostwestfalen daheim mit 67:83 beugen. Das deutliche Resultat täuscht allerdings ein wenig über den Spielverlauf hinweg, denn bis ins dritte Viertel hinein boten die Uni Baskets dem Favoriten reichlich Paroli. Letztlich scheiterte Paderborn an der schwachen Dreierquote (2/21) und Problemen im offensiven Zusammenspiel, die sich in lediglich sechs Assists niederschlugen.

Schwierigkeiten, die beim Vorjahreszehnten fast zu erwarten gewesen sind, denn die Mannschaft von Trainer Uli Naechster wurde auf drei Schlüsselpositionen neu besetzt. So verließen Till Gloger, Matt Vest und Chase Adams den Klub, im Gegenzug kam das US-Trio Devonte Brown, Thomas Cooper und Armani Cotton. Während sich der athletische Aufbau Brown bereits gut integriert zeigte und mit 24 Punkten, garniert von acht Rebounds gegen Crailsheim als Anführer voranging, gelangen den Flügelspielern Cooper und Cotton jeweils nur zwei Zähler. Gewohnt verlässlich lieferte Morgan Grim ab (14 Punkte/6 Rebounds), der seit 2013 für die Uni Baskets unter den Körben aktiv ist.

Genau dort wird er auf den wiedergenesenen Towers-Center Enosch Wolf treffen. Der 26-Jährige steht vor seinem Saisondebüt. Währenddessen muss Big Man Stefan Schmidt noch mindestens eine Woche auf sein Comeback warten.

Hamed Attarbashi warnt vor den Gästen: „Paderborn ist ein unberechenbarer Gegner, der uns alles abverlangen wird. Alle Spieler und wir als Trainerteam freuen uns riesig auf das erste Heimspiel vor dem Hamburger Publikum.“