08.07.2019

Towers als sehr guter Nachwuchsstandort ausgezeichnet

Towers als sehr guter Nachwuchsstandort ausgezeichnet

Die intensive Fokussierung der Hamburg Towers auf die Jugendarbeit trägt Früchte. Zum zweiten Mal in Folge hat die BARMER 2. Basketball Bundesliga den BBL-Aufsteiger mit der Silber-Medaille als sehr guter Nachwuchsstandort ausgezeichnet.

Ligaweit rangieren die Wilhelmsburger damit an der Spitze. Lediglich die NINERS Chemnitz, ROSTOCK SEAWOLVES und Tigers Tübingen wurden ebenfalls in dieser Kategorie eingeordnet. Der Zertifizierung gehen eine eingehende qualitative Analyse in der Talentsuche, Talentdiagnose und Talentförderung sowie umfangreiche, individuelle Gespräche mit den Klubs voraus.

Schon seit ihrer Gründung 2009 stehen die Piraten Hamburg für hochwertige Talententwicklung im U16- und U19-Bereich. Ein Beleg dafür ist die Tatsache, dass weder in der Jugend-Basketball-Bundesliga noch in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga jemals die Playoffs verpasst wurden. Unter Leitung des langjährigen Koordinators Thore Pinkepank werden regelmäßig junge Akteure behutsam ans Profiteam herangeführt. In Folge des Aufstiegs stellen sich die Hamburger personell breiter auf. Neben Jan Eichberger, der für die NBBL- und JBBL-Mannschaft verantwortlich zeichnet, wird Yannick Amoikon hauptamtlich als neuer Mini-Koordinator arbeiten.

Vor allem unterhalb des leistungsorientierten Bereichs bauen die Towers ihr Engagement kontinuierlich aus. Durch mehr als 50 Schul-AGs werden mittlerweile rund 30000 Kinder und Jugendliche im Stadtgebiet erreicht. Am Ende des Schuljahres steht das Finale der Basketball-Akademie in der edel-optics.de Arena als Höhepunkt an. Bereits in der Grundschule sollen die Schüler mit Basketball in Verbindung gebracht werden, dies geschieht neben den AGs durch die Grundschulliga. Neu im Programm sind KiTa-Projekte. „Unsere frühkindliche motorische Förderung im Stadtteil kann somit erheblich vorangetrieben werden“, sagt Projekt-Koordinator Oliver Eckardt zufrieden.

Positiv bewertete die 2. Bundesliga zudem das starke quantitative Wachstum im Jugendbereich. Der Hamburg Towers e.V. zählt nunmehr 20 Mannschaften, die auf der Elbinsel beheimatet sind. Darunter fällt auch die Schul-Auswahl der kooperierenden Stadtteilschule Stübenhofer Weg, die in der vergangenen Saison erstmals am Spielbetrieb teilnahm. „Für dieses Schuljahr haben wir weitere neue Ideen entwickelt, unter anderem starten wir am Stübi ein 3×3-Projekt, um die neue olympische Sportart zu etablieren“, erklärt Eckardt.

Seit der Saison 2011/12 beteiligen sich die Zweitliga-Vereine am Ausbildungsfonds des deutschen Basketballs. Gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga haben sie sich zum Ziel gesetzt, die Nachwuchsförderung in Deutschland zu honorieren und unterstützen.