15.08.2019

Testspiele in der Übersicht

Testspiele in der Übersicht

Um für die erste Erstliga-Saison der Vereinsgeschichte in Form zu kommen, unterziehen sich die Hamburg Towers einer ganzen Palette an Testspielen. Der Großteil davon ist nicht-öffentlich. Dennoch soll keine geheimdienstartige Verschwiegenheit betrieben werden, weswegen im Folgenden über Resultate und Spielverlauf berichtet wird.

21. September: FRAPORT SKYLINERS – Hamburg Towers 59:64.

Nach dem schweißtreibenden Trainingslager in Budapest ist den Towers die Generalprobe vor dem Bundesliga-Start geglückt. Danach sah es in Frankfurt zunächst nicht aus, denn die Gastgeber lagen nach dem ersten Viertel mit 19:9 und bis weit in den zweiten Durchgang deutlich vorn (30:21/17. Minute). Neuzugang Heiko Schaffartzik lieferte bei seinem Debüt aber gute Energie und brachte sein Team während einer Schwächephase der Hessen zur Pause auf 28:32 heran. Die Defensive stand bei beiden Widersachern gut, wenngleich offensiv kein wirklicher Spielfluss zustande kam. Beau Beech war in der Schlussphase der entscheidende Akteur der Wilhelmsburger, die am Samstagabend endlich zurück nach Hamburg fliegen und den Sonntag frei haben.

Punkte: Franke (6), Ibeh, Beech (15), Walker (4), Schaffartzik (14), Dukes (14), Kindzeka, Müller, Freese, Hollatz (3), Ogunsipe (6), Yebo (2).

15. September: Hamburg Towers – Telekom Baskets Bonn 79:98.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier: http://www.hamburgtowers.de/towers-verlieren-season-opener-gegen-bonn/

11. September: Hamburg Towers – ZZ Leiden 89:86.

Das Vater-Sohn-Duell zwischen Yanna Franke und dessen die Niederländer coachenden Papa Rolf ging an den Filius. Allerdings äußerst knapp. Der Erstligist aus dem Nachbarland machte es den Towers enorm schwierig und zeigte Nehmerqualitäten. Denn im ersten Viertel lief alles auf einen entspannten Heimsieg der Wilhelmsburger hinaus, die sich auf 31:22 absetzten, den Ball gut bewegten und hervorragend trafen. Doch von nun arbeiteten sich die Gäste dank einer aggressiven Spielweise zurück. Wenig überraschend, dass die Kraftpakete Tevonn Walker und Marshawn Powell am besten dagegenhielten. Dennoch sah Leiden eineinhalb Minuten vor Schluss bei 84:80-Führung wie der sichere Sieger aus. Doch drei Freiwürfe von Franke und ein spektakulärer Korbleger von Dukes drehten die Partie nochmals. „Ein guter Test, vor allem die erste Hälfte hat uns gefallen. Aber auch die Einstellung der Mannschaft, nach dem Run des Gegners nicht aufzustecken, war vielversprechend“, lobte Co-Trainer Austen Rowland.

Punkte: Franke (8), Ibeh (2), Beech (12), Walker (17), Dukes (2), Kindzeka (12), Müller (8), Freese, Ogunsipe (6), Powell (16/8 Rebounds), Yebo (6).

8. September: Hamburg Towers – FOG Naestved 89:54.

Nach der unglücklichen Overtime-Niederlage am Vortag schafften die Wilhelmsburger einen versöhnlichen Ausklang des Alles-Paletti-Cups. Der dänische Erstligist war dem deutschen Bundesliga-Aufsteiger in keiner Weise gewachsen. Schon im ersten Viertel, das souverän mit 26:4 gewonnen wurde, legten die abermals ohne Yanna Franke (Ohrenentzündung) auflaufenden Towers den Grundstein für den deutlichen Sieg. „Wir wissen nun genauer, woran wir noch arbeiten müssen und haben gute Erkenntnisse gesammelt“, sagte Co-Trainer Benka Barloschky.

Punkte: Ibeh (12), Beech (2), Walker (1), Dukes (9/7 Assists), Kindzeka (10), Müller (5), Freese (4), Hollatz (10), Ogunsipe (12), Powell (13), Yebo (12).

7. September: Hamburg Towers – NINERS Chemnitz 102:105 n.V.

Dem Zweitliga-Favoriten gelang die Revanche für die spektakuläre Playoff-Halbfinal-Serie der Vorsaison. Und das Halbfinale beim Alles-Paletti-Cup der ROSTOCK SEAWOLVES war nicht minder spannend. Erst mit dem finalen Angriff entschied sich das Duell, als Point Guard Kahlil Dukes den Dreier zum Ausgleich verpasste. Zuvor lagen die Towers bereits in Führung, leisteten sich jedoch einen folgenschweren Turnover. „Wir müssen besser auf den Ball aufpassen, aber das sind Fehler, aus denen wir lernen können“, sagte Co-Trainer Benka Barloschky, der „grundsätzlich zufrieden gegen einen super Gegner“ war. Seine Mannschaft kam lediglich zu Beginn etwas intensitätslos und langsam daher, steigerte sich dann jedoch deutlich und besaß auch in der regulären Spielzeit zwei Chancen zum Sieg. Im Spiel um Platz drei treffen die Hamburger, die ohne Yanna Franke (Ohrenentzündung) und Marvin Ogunsipe (Adduktorenzerrung) antreten, am Sonntag auf FOG Naestved aus Dänemark.

Punkte: Ibeh (3/3 Blocks), Schmedes, Beech (14/7 Rebounds), Walker (8), Dukes (23/6 Dreier), Kindzeka (6), Müller (20/6 Dreier), Freese (7), Powell (19/15 Rebounds), Yebo (2).

31. August: Hamburg Towers – Bakken Bears 93:72.

Obwohl das sommerliche Wetter eher an den Strand und die Ostsee lockte, ging es für die Hamburg Towers in die nächste Runde ihrer Vorbereitung. Im siebten Vorbereitungsspiel begrüßten die Wilhemsburger keinen geringeren, als den dänischen back-to-back und Rekord-Champion aus Aarhus, die Bakken Bears. Mit einer vom Tipoff überzeugenden Leistung konnte das Spiel klar mit 93:72 gewonnen werden. Herausstechend dabei war vor allem das hervorragende Ballmovement (24 Assists), die defensive Intensität sowie das ausgeglichene Scoring, insgesamt punkteten sechs Spieler zweistellig. Während sich das erste Viertel noch wild gestaltete (22:21), zogen die Türme nach und nach davon. Auffällig dabei, war die Leistung des Youngsters, Justus Hollatz mit 7 Punkten, 7 Rebounds und 6 Assists, der sich zudem im dritten Viertel gemeinsam mit René Kindzeka im Backcourt auch gegen die dauerhafte Ganzfeldpresse der Bears zu wehren wusste. Somit konnte auch das zweite Testspiel in zwei Tagen erfolgreich gestaltet werden. Obwohl Yannick Franke und Prince Ibeh aus gesundheitlichen Gründen geschont wurden und die Bears physisch, schnell und athletisch spielten, war Co-Trainer Benka Barloschky sehr zufrieden. Vor allem mit der Leistung in der zweiten Halbzeit: „Die Jungs haben gut gearbeitet und sich jetzt eine Verschnaufpause verdient“.

Punkte: Beech (14), Walker, Dukes (3), Kindzeka (7), Müller (13), Freese (10), Hollatz (7/6 Assists), Ogunsipe (14), Powell (11), Yebo (14).

30. August: Hamburg Towers – JobStairs GIESSEN 46ers 105:100.

„Eine riesen Steigerung zum letzten Spiel, großartige Intensität und Aktivität bei allen Spielern. Das war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“ so Co-Trainer Benka Barloschky über das sechste Testspiel der Saisonvorbereitung gegen die JobStairs GIESSEN 46ers. Die Wilhelmsburger starteten mit einem 10:0-Run, der erst durch eine Auszeit der Gäste gestoppt werden konnte. Nach dem kurzen Weckruf des gegnerischen Teams, das seit kurzer Zeit auf einen neuen Namen hört, blieb die Partie bis zum Schluss spannend. Die Towers konnten durch eine starke defensive Leistung, vor allem von Tevonn Walker und Marvin Ogunsipe in knapper Führung bleiben und erzielten eine Freiwurfquote von 95%. Immer wieder zeigten die Hamburger Teamplay, spielten so die Schützen von außen frei und belohnten das gesamte Team mit Korberfolgen und einem 105:100-Sieg über die Freunde aus Gießen. „Jetzt heißt es weiter arbeiten, nicht zufrieden sein, morgen gibt es das nächste Spiel.“

Punkte: Franke (18), Beech (20), Walker (9), Dukes (15/7 Assists), Kindzeka, Müller (10), Freese (8), Hollatz (2), Ogunsipe (6), Powell (15), Yebo (2).

27. August: Hamburg Towers – Shanghai Sharks 103:64.

Ihre bislang beste Leistung in der Vorbereitung krönten die Norddeutschen mit einem Hunderter. Tevonn Walker knackte per Dreier die Getränkekisten-Grenze. Dabei sah es gegen die Gäste aus der Hamburger Partnerstadt zunächst gar nicht gut aus, nach vier Minuten lagen die Towers 0:8 hinten. Co-Trainer Benka Barloschky blieb jedoch entspannt, nahm keine Auszeit und beobachtete, wie sich seine Mannschaft selbst aus dem Loch herausspielte. Obwohl die Chinesen an Körpergröße deutlich überlegen waren, dominierten die Gastgeber die Rebounds und verteidigten vor allem gegen Spielende exzellent. Resultat: 29 Würfe mehr als die Haie. „Ich bin sehr zufrieden, das war wieder ein Schritt nach vorne“, kommentierte Barloschky erfreut.

Punkte: Franke (23), Ibeh (2/7 Rebounds), Schmedes, Beech (2), Walker (19), Dukes (7), Kindzeka (4/7 Assists), Müller (13), Freese (2), Lübken, Ogunsipe (4), Powell (14), Yebo (13).

25. August: RASTA Vechta – Hamburg Towers 83:77.

Beim Champions-League-Teilnehmer und Vorjahres-Halbfinalisten zeigten die Towers eine deutliche Steigerung gegenüber der Partie zwei Tage zuvor. Die Anzahl der Ballverluste wurde reduziert, Center Prince Ibeh gab ein vielversprechendes Debüt. Lediglich Backup-Point-Guard Justus Hollatz ist derzeit noch nicht verfügbar, allerdings schon wieder ins Training eingestiegen. „Obwohl wir verloren haben, können wir viel Positives aus diesem Spiel mitnehmen“, sagte Co-Trainer Austen Rowland.

Punkte: Franke (23), Ibeh (6), Beech (4), Walker (7), Dukes (9/9 Assists), Kindzeka (1), Müller (4), Freese, Ogunsipe (4), Powell (9/10 Rebounds), Yebo (10).

23. August: HAKRO Merlins Crailsheim – Hamburg Towers 102:77.

Im Duell gegen den Bundesliga-Kontrahenten, das in Rostock ausgetragen wurde, erwischte der Aufsteiger einen Fehlstart (19:37) und lief dem hohen Rückstand bis zum Schluss hinterher. Defensiv und im Ballvortrag haperte es. Im Schlussviertel stabilisierte sich die Leistung der von Benka Barloschky gecoachten Mannschaft.

Punkte: Franke (14), Beech (10), Walker (8), Dukes (6), Kindzeka (7), Müller (8), Freese, Ogunsipe (9), Powell (9), Yebo (6).

18. August: SC Itzehoe Eagles – Hamburg Towers 75:84.

Nachdem zunächst alles nach einem weiteren lockeren Sieg gegen einen Drittligisten aussah, hatten die Gäste nach der Halbzeit ihre liebe Müh und Not. Die Hamburger Vorstädter gaben in ihrem Spiel des Jahres alles und vor allem nie auf. Aus einer 42:20-Führung wurde so ein lediglich knapper Erfolg. Phasenweise zeigten sich die Schützlinge von Mike Taylor im Zusammenspiel verbessert. Mitunter offenbarten sie ohne Marshawn Powell, Prince Ibeh, Justus Hollatz und Jürgen Rich allerdings ausgeprägtes Optimierungspotenzial. Bester Mann war abermals Yannick Franke, der es im zweiten Viertel verweigerte, seine Würfe zu verfehlen.

Punkte: Franke (22/8 Rebounds), Beech (8), Walker (2), Dukes (14/6 Assists), Kindzeka (8), Müller (9), Freese (1), Ogunsipe (11/7 Rebounds), Yebo (9).

15. August: SC Rist Wedel – Hamburg Towers 53:94.

Punktsieg Mike Taylor. Gegen seinen Assistenten Benka Barloschky, der auf Seiten des Kooperationspartners coachte, triumphierte der Towers-Trainer, der unmittelbar vor Spielbeginn vom Training der polnischen Nationalmannschaft angereist war. Zugegeben, alles andere als ein deutlicher Erfolg in der Steinberghalle gegen den zwei Ligen tiefer antretenden Kontrahenten wäre eine Überraschung gewesen. Dem BBL-Aufsteiger spielte vor allem die eklatante körperliche Überlegenheit in die Karte, die sich unter anderem im Reboundverhältnis von 52:30 niederschlug. Erwartungsgemäß offenbarte das freundschaftliche Duell, dass noch reichlich Feintuning nötig ist. Von den Neuzugängen zeigten besonders Yannick Franke und Marvin Ogunsipe vielversprechende Ansätze. Prince Ibeh wurde ebenso geschont wie Justus Hollatz.

Punkte: Franke (14), Beech (10), Walker (9), Dukes (11), Kindzeka (9), Müller (13), Freese (3), Ogunsipe (13), Powell (6), Yebo (6).

Mo 30. September 19

vs. FC Bayern München

Fr 04. Oktober 19

@Hamburg Towers

Fr 11. Oktober 19

vs. JobStairs GIESSEN 46ers

Sa 19. Oktober 19

vs. FRAPORT SKYLINERS