09.10.2018

Piraten Hamburg: Sieg und Niederlage zum Saisonstart

Piraten Hamburg: Sieg und Niederlage zum Saisonstart

Mit gemischten Gefühlen sind die Youngster der Piraten Hamburg aus ihrem jeweiligen ersten Saisonspiel gegangen. Während die U19 in der NBBL eine herbe Pleite gegen den hohen Favoriten ALBA Berlin bezog, setzte sich die U16 souverän gegen die Baltic Sea Lions durch.

NBBL: Piraten Hamburg – ALBA Berlin 66:93 (54:69, 45:39, 25:21).

In der ersten Hälfte hielten die Hamburger erstaunlich gut mit. Vor allem beim Rebounding überzeugte die Mannschaft des neuen Trainers Torben Haase. Nach dem Seitenwechsel gelang es den Gastgebern allerdings nicht mehr, mit dem Druck, den die Berliner Verteidigung ausübte, umzugehen. Das Resultat waren letztlich 36 Ballverluste. „Deutlich zu viel“, wie Haase anmerkte. Seiner Equipe ist jedoch zu Gute zu halten, dass sie mit vier Akteuren antrat, die ihre erste NBBL-Partie absolvierten. Dazu kommen mit Semjon Weilguny und Linus Hoffmann Spieler, die vergangene Saison lediglich vier- beziehungsweise achtmal Erfahrung in dieser Altersklasse gesammelt haben. Zum besten Piraten avancierte ProA-Backup-Spielmacher Justus Hollatz. „Er hat uns getragen, bis ihm am Ende ein wenig die Kraft ausgegangen ist“, lobte Haase.

Weilguny (6 Punkte), Postic (5), Hollatz (18), Fritsche, Vietz, Kokorus (4), Hoffmann (8), Sredojevic (5), Kröger (13), Kondo (2), Aldag (5).

JBBL: Piraten Hamburg – Baltic Sea Lions 94:61 (71:51, 43:34, 16:21). 

Im Gegensatz zum NBBL-Team fanden die JBBL-Jungs zunächst überhaupt nicht in die Begegnung. Probleme in der Defensive sowie eine schlechte Trefferquote bedingten einen überraschenden Rückstand gegen die Spielgemeinschaft aus Rendsburg und Kronshagen nach dem ersten Viertel. Das änderte sich ab Minute elf. Von nun an provozierten die Schützlinge von Coach Özhan Gürel zahlreiche Turnover und gewannen alle weiteren Viertel deutlich. „Offensiv war das für das erste Saisonspiel schon ziemlich gut, in der Abwehr liegt noch Arbeit vor uns“, konstatierte Co-Trainer Philipp Kuhlmann. Ein Sonderlob erhielten Leif Möller, Ole Schrader und Simonas Paukste, der sein eindrucksvolles Double Double in nur knapp 16 Minute zimmerte. Einziger Wermutstropfen: die Verletzung von Anton Marshall kurz vor Schluss.

Lamboni (3 Punkte), Mohl (8), Möller (21/9 Rebounds/6 Assists/5 Steals), Avramidis (7), Schrader (22/4 Assists/5 Steals), Wehrmeister (8), Marshall (5), Paukste (14/14), Dietz (4), Emanuel (2), Ahad, Wagemann.

Do 01. Januar 1970

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