23.10.2017

Piraten bleiben auf Kurs

Nach dem gelungenen Saisonauftakt gegen die AB Baskets (82:55) haben die Piraten Hamburg auch ihre zweite Partie in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga gewonnen. Mit 81:56 schickte das Team von Headcoach Felix Banobre die Junior Löwen Braunschweig nach Hause. Mit dem Erfolg schlossen die Wilhelmsburger in der Tabelle zu ALBA Berlin, den Eisbären Bremerhaven und den YOUNG RASTA DRAGONS auf, die in der noch jungen Spielzeit ebenfalls ungeschlagen sind.

Vom Start weg spielten die Piraten dabei ihre Überlegenheit aus und zogen schnell auf 13:2 davon, nachdem sie zu Beginn der Partie mit 0:2 ins Hintertreffen geraten waren. Es sollte im Verlauf der Partie die einzige Führung der Junior Löwen bleiben. In der Folgezeit pendelte sich der Vorsprung der Hausherren zwischen fünf und neun Punkten ein, weil die Gäste aus Niedersachsen sich nach dem anfänglichen Schock in der Offensive stabilisierten.

Beim Stand von 26:17 nach dem ersten Viertel nahmen die Piraten dann etwas den Fuß vom Gas und ließen den Gästen in der Defensive zu viel Platz, sodass die Braunschweiger zunehmend an Selbstvertrauen gewannen und den Vorsprung bis zur Halbzeit (37:30) auf sieben Zähler verkürzten. „Wir haben es nicht geschafft, über 40 Minuten die Intensität hochzuhalten“, zog Co-Trainer Thore Pinkepank nach der Partie Bilanz, „sodass wir es uns vor allem im zweiten Viertel selbst zuzuschreiben haben, nicht mit einer höheren Führung in die Kabine gegangen zu sein.“

Nach der Halbzeitpause gingen die Piraten, bei denen sich Tobias Möller (16 Zähler), Justus Hollatz (12) und Jens Großmann (11) als beste Punktesammler hervortaten, dann wieder deutlich engagierter zu Werke. Dennoch ließen sich die verbissen kämpfenden Gäste auch im dritten Viertel trotz zwischenzeitlichem 32:49-Rückstand nicht abschütteln. Dennoch war bereits zu diesem Zeitpunkt klar, dass sich die Hanseaten den Sieg, der zu keiner Zeit in Gefahr war, noch nehmen lassen würden.

Die Dominanz spiegelte sich dann auch im Ergebnis wieder, als die Piraten zu Beginn des Schlussabschnitts mit einem 21:0-Lauf (78:47) den Löwen auch den letzten Wind aus den Segeln nahmen. „Man hat wieder gesehen, was wir für einen schönen Ball spielen können, wenn wir im Rhythmus sind. Natürlich ist das nicht immer möglich, weil der Gegner auch etwas dagegen tut. Deshalb müssen wir es schaffen, dass wir auch in schwächeren Phasen die Intensität hochhalten, um gegen die individuell stärkeren Teams in dieser Gruppe bestehen zu können“, resümierte Pinkepank.

Wo die Mannschaft in ihrer Entwicklung steht, wird sich bereits am kommenden Wochenende zeigen. Dann treten die Wilhelmsburger in Paderborn an  (Sonntag, 29. Oktober, um 15 Uhr), bevor die Kräftemessen mit den YOUNG RASTA DRAGONS und ALBA Berlin auf dem Plan stehen. Ernst wird es auch wieder für die Jugend-Basketball-Bundesliga-Mannschaft der Piraten. Das Team von Trainer Özhan Gürel bekommt es am Sonntag, 29. Oktober, um 12.30 Uhr mit den EBC Rostock Junior Talents zu tun.