03.12.2018

Krimis für Piraten-Teams

Krimis für Piraten-Teams

Zweimal Drama bei den Piraten Hamburg. Einmal mit Happy End, einmal mit Knockout. Während die Wilhelmsburger in der NBBL in der Erfolgsspur bleiben, hat das JBBL-Team in der Hauptrunde die zweite Niederlage im zweiten Match kassiert.

NBBL: Piraten Hamburg – Rostock Seawolves Juniors 82:78  (62:54, 38:37, 16:19).

Der vierte Sieg in Folge war für Trainer Torben Haase kein Grund für überschwänglichen Jubel. „Das Spiel hätte nicht so eng sein müssen“, bemängelte er. Seine Mannschaft beging defensiv zu viele Fehler, die es den Gästen immer wieder erlaubten, vergleichsweise einfach zu scoren. Nach dem Seitenwechsel stabilisierte sich die Verteidigung der Piraten kurzzeitig, zudem griffen sie gut an. „Dann hatten wir eigentlich alles unter Kontrolle, schließen aber zu schnell ab, wodurch Rostock nochmal herangekommen ist“, berichtete Haase. Schlüssel dafür, dass es dennoch zum Erfolg gereicht hat, seien unter anderem die extrem starken 27 Offensivrebounds gewesen. Zudem gab mit Emil Marshall ein wichtiger Akteur sein Comeback, der mehr als ein Jahr aufgrund einer Rückenverletzung pausieren musste. „Wir freuen uns sehr, dass Emil wieder fit ist und uns helfen kann“, betonte sein Coach.

Piraten: Erkkilä (18 Punkte), Hoffmann (14/9 Rebounds), Weilguny (10/6 Assists), Postic (10/12 Rebounds), Sredojevic (9), Marshall (9), Kröger (6/7 Rebounds), Kokorus (5), Kondo (1), Vietz, Aldag.

JBBL: Piraten Hamburg – Metropol Young Stars 88:90 (71:69, 49:47, 23:19).

„Die Mannschaft zeigt eindeutig eine positive Entwicklung. Um uns zu belohnen, leisten wir uns aber noch zu viele kleine Fehler, die es abzustellen gilt“, resümierte Co-Trainer Philipp Kuhlmann. Seinen Schützlingen attestierte er eine „gute Leistung gegen einen sehr starken Gegner“. Im zweiten Viertel hatten die Gastgeber, die den Ball ordentlich bewegten und defensiv präsent waren, zwischenzeitlich sogar mit zwölf Punkten geführt, kassierten aber postwendend einen 0:10-Lauf. Kommende Woche muss das Team von Trainer Özhan Gürel gegen den Bramfelder SV ran. „Mit dem haben wir bekanntlich noch eine Rechnung offen“, erinnert Kuhlmann. In der Vorrunde erlebten die Piraten nach 44:17-Führung im Stadtduell einen monumentalen Zusammenbruch und verloren noch mit 77:83.

Piraten: Möller (20 Punkte/6 Assists), Schrader (19/10 Assists), Paukste (15/9 Rebounds), Wagemann (12/10 Rebounds), Ibouchoukene (11/10/5), Mohl (7), Nesse (2), Dietz (2), Avramidis, Abaker, Walther, Biterge.

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