14.07.2017Jonathan Williams im Interview

Jonathan Williams ist zurück in der Hansestadt. Nach einem Jahr bei den Kirchheim Knights geht der 27-Jährige Forward wieder für die Hamburg Towers auf Korbjagd. Im Interview erzählt der Rückkehrer von seiner besonderen Beziehung zu Hamburg, seiner engen Freundschaft mit Anthony Canty, sowie seinen Zielen für die neue Saison.

Jonathan, schön dich wiederzusehen. Hast du Hamburg schon vermisst?

Ja, das kann man schon so sagen. Meine Familie und ich sind wirklich froh wieder in Hamburg zu sein. Wir haben uns hier in der Stadt immer sehr wohl gefühlt und es fühlt sich an, als ob wir nach Hause kommen würden.

Du sprichst es an. Hamburg liegt dir und deiner Familie sehr am Herzen, dein ist Sohn ist sogar hier geboren worden. Kann man also von einer ganz speziellen Beziehung zu Hamburg sprechen?

Meine Verbindung zu der Stadt ist wirklich eine besondere. Nicht nur, dass unser Sohn hier geboren worden ist. Ich habe auch meine Frau hier in Hamburg kennengelernt. Zudem waren die Towers meine erste ProA-Station. Hamburg ist in meinem Lebenslauf also fest verankert und wird immer auch ein Teil von mir sein.

Ein Jahr warst du nun von Hamburg und den Towers getrennt. Wie war in dieser Zeit der Kontakt mit den Türmen?

Während meiner Zeit in Kirchheim ist der Kontakt zu den Towers nie abgerissen. Besonders guten Kontakt hatte ich mit Tony (Anthony Canty, Anmerkung der Redaktion), der mir auch immer wieder von den Towers berichtet hat. Tony ist einer meiner besten Freunde und gehört für mich im Grunde schon zur Familie. Wenn wir die Möglichkeit haben, machen wir wirklich sehr viel miteinander. Jetzt zusammen spielen zu dürfen ist echt eine tolle Sache.

Wenn man dich so reden hört, möchte man fast meinen der Wechsel zurück nach Hamburg war nur logisch.

Da ist wohl was dran. Das Gesamtpaket hat einfach gepasst. Die Hamburg Towers sind einfach ein toller Klub und das gesamte Umfeld inklusive der tollen Halle ist wirklich überragend. Ich kann es kaum abwarten, endlich wieder auf dem Hamburger Parkett zu stehen.

Deine letzte Saison mit Kirchheim verlief für dich sehr erfolgreich. Du konntest deinen Punkteschnitt von 12,7 auf 18,4 steigern, bist sogar Topscorer der ProA geworden. Was können die Towers-Fans in der kommenden Spielzeit von dir erwarten?

Natürlich möchte man sich in jeder Saison verbessern. Dafür arbeite ich auch sehr hart. Aber am wichtigsten ist, dass das Drumherum stimmt. Du brauchst ein gutes Team, einen guten Spirit und in den entscheidenden Augenblicken auch das Quäntchen Glück. Nur wenn das alles passt, sind überragende Leistungen möglich. Hier bei den Towers haben wir alle Voraussetzungen, solche Leistungen abzuliefern.

Deine Rückkehr zu den Hamburg Towers ist auch eine Rückkehr in die Edel-optics.de-Arena. Freust du dich schon auf das Wiedersehen mit den Fans?

Auf jeden Fall. Die Fans hier in Hamburg sind schon wirklich etwas ganz Besonderes. So etwas findet man nicht so häufig. Als ich hier mit Kirchheim zu Gast war, war es sehr laut in der Halle. Ich habe es sehr genossen hier zu spielen und werde diese Wahnsinnsstimmung auch in der kommenden Saison wieder voll aufsaugen.

Bis zum Start der Saisonvorbereitung ist es nun nicht mehr weit, viele deiner Kollegen sind schon fleißig im Einzeltraining. Wie bereitest du dich auf die neue Saison vor?

Auch ich bereite mich schon seit Wochen auf die neue Saison vor und arbeite vor allem an meiner körperlichen Fitness. Dafür bin ich fast jeden Tag in der Halle und schufte sehr, sehr hart. Ich kann es nicht häufig genug sagen: Ich kann den Start in die neue Saison  kaum noch abwarten. Am liebsten wäre es mir, wenn wir morgen schon starten könnten.