16.01.2015

Towers wollen Heidelberger Lauf stoppen - Neuzugang Rockmann gibt dem Kader Tiefe und Erfahrung

 Am 18. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga empfangen die Hamburg Towers mit den MLP Academics Heidelberg (18.01., 17.00 Uhr) den nächsten Tabellennachbarn. Die Gäste aus der Neckarstadt kommen mit der Referenz von vier Siegen in Folge in die Wilhelmsburger InselPark Halle und rangieren aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz. Ab sofort neu im Team von Cheftrainer Hamed Attarbashi ist Max Rockmann, der von Bundesligist Crailsheim Merlins in die Hansestadt wechselt. 

Der deutsche Shooting Guard kann bereits auf jede Menge Erfahrung in seiner jungen Karriere zurückblicken. So schnürte der 26-jährige bereits für die VFL Kirchheim Knights (ProA), die Cuxhaven BasCats (ProA), Phoenix Hagen (Beko BBL), die University of Missouri (USA), TuS Lichterfelde, Marzahner Basket Bären und den BBC Berlin die Basketball-Sneaker. Zuletzt stand Rockmann im Kader der Crailsheim Merlins und kam dort auf eine Einsatzzeit von durchschnittlich neun Minuten und erzielte 1.5 Punkte. Mit 11,6 Punkten, 3,9 Rebounds, 1,9 Assists und einer Dreierquote von fast 40% war Rockmann einer der besten deutschen Spieler in der ProA Saison 2013/14.

„Hier in Hamburg sehe ich eine gute Chance für mich. Die Entwicklung der Hamburg Towers habe ich bereits seit dem Sommer verfolgt und finde es sehr interessant, was hier passiert. Außerdem gefällt mir auch die Stadt sehr gut“, so der gebürtige Berliner Rockmann nach der Vertragsunterzeichnung.

Die Hamburg Towers reagieren damit auf die anhaltenden Verletzungssorgen und verleihen ihrem Kader mehr Tiefe.

„Wir wollten uns einerseits in der Breite verstärken und gleichzeitig jemanden verpflichten, der in das funktionierende Kollektiv passt. Daher war neben den spielerischen Fähigkeiten auch die Persönlichkeit von Max ausschlaggebend. Max ist ein Spieler, den wir in dieser Weise nicht haben und er hat bereits beweisen, dass er in der ProA und ersten Liga spielen kann“, zeigte sich Marvin Willoughby, sportlicher Leiter der Hamburg Towers, erfreut über den Neuzugang.

Ein Einsatz von Rockmann gegen die MLP Academics Heidelberg ist auf Grund einer fehlenden Freigabe fraglich.

Heiße Akademiker

Die Mannschaft von Cheftrainer Frenkie Ignjatovic, der seit dieser Spielzeit das Kommando in Heidelberg inne hat, gehört seit vielen Jahren zum Inventar der Liga. In den vergangenen Jahren schrammten die Akademiker immer knapp an einem Playoff-Platz vorbei, nun soll es der ehemalige Meistermacher aus Kirchheim richten und eine neue Ära einläuten. Dazu hat sich Ignjatovic einen erfahrenen Kader mit guten Individualisten zusammengestellt. Mit Nico Adamczak,  John Eggleston oder Neuzugang Ahmad Smith, der für den verletzten Marco Grimaldi nachverpflichtet wurde, können die Gäste auf Liga-erfahrene Akteure vertrauen. Mit  Bradley Tinsley hat Ignjatovic einen echten Scorer auf der Guard-Position, der im Schnitt 17 Zähler beisteuert und neben Adamczak am häufigsten von Downtown abdrückt. In 2015 konnten die Heidelberger Korbjäger bereits Baunach (92:85) und Leverkusen (89:74) besiegen - im Hinspiel eroberten die Hamburg Towers allerdings mit einem 77:68-Erfolg den Olympiastützpunkt am Neckar und wollen diesen Erfolg auch in der Heimat wiederholen.

Nach der knappen Auswärtsniederlage bei rent4office Nürnberg heißt für die Hamburger Türme in ihrer Festung "zurück in die Erfolgsspur finden" und die Siegesserie der MLP Academics Heidelberg stoppen. Tickets für den 18. Spieltag der ProA gibt es unter www.hamburgtowers.de, die Anreise zum Wilhelmsburger InselPark wird mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen.

König Pilsener neuer Partner der Hamburg Towers

Einen weiteren Neuzugang können Hamburgs Basketballer abseits des Parketts vermelden: König Pilsener ist neuer Premium-Partner der Towers. „Wir sind sehr froh, dass eine namhafte Marke wie König Pilsener unser junges Projekt unterstützt und sind gespannt auf die Zusammenarbeit", kommentiert Towers-Geschäftsführer Pascal Roller die Partnerschaft. König Pilsener engagiert sich bereits bei zahlreichen Vereinen. So zum Beispiel beim Harvestehuder Tennis und Hockey Club in Hamburg, beim Fußballverein MSV Duisburg sowie im Eishockey bei den Krefeld Pinguinen. Ab der Spielzeit 2015/16 ist die Pilsener Ikone außerdem Exklusiv-Partner beim Hamburger SV.

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