05.10.2017Hamburg Towers treten in Ehingen an

Wenn die Hamburg Towers am Sonntag, 8. Oktober (17.30 Uhr), in der nagelneuen Sporthalle des Johann-Vanotti-Gymnasiums beim TEAM EHINGEN URSPRING antreten, treffen zwei Mannschaften aufeinander, deren Saisonauftakt unterschiedlicher nicht sein könnte. Während die Towers bisher ungeschlagen sind, wartet Ehingen nach zwei Spielen noch auf den ersten Sieg.

Die Enttäuschung bei den Donaustädtern hält sich nach den Niederlagen bei der OrangeAcademy (69:78) und zuletzt gegen die RheinStars Köln (70:81) allerdings in überschaubaren Grenzen. „Vor allem Köln ist nicht unser Kaliber. Während die um den Titel spielen, ist unser Ziel, so schnell wie möglich den Klassenerhalt einzutüten“, sagt Urspring-Trainer Domenik Reinboth.

Der 34-Jährige steht vor der schwierigen Aufgabe, ein rund erneuertes Team zu einer funktionierenden Einheit zu formen. Aus der Vorsaison ist gerade einmal der 17-jährige Guard Moritz Noeres geblieben, der erst fünf Zweitligapartien auf dem Buckel hat. „Wir sind noch in der Findungsphase“, betont Reinboth. Ein Beleg dafür ist die hohe Turnover-Zahl (21,5 im Schnitt).

Neue Anführer bei den Schwaben sind Aufbauspieler Sebastian Schmitt (7 Punkte pro Spiel/5,5 Assists pro Spiel), Power Forward Jonathan Malu (12,5/9 Rebounds pro Spiel) sowie die US-amerikanischen Flügel Davonte Lacy (11 PpS), Seger Bonifant (17 PpS) und Center-Koloss Bradley Hayes (8 PpS), der von der renommierten Georgetown University an die Donau gewechselt ist. Ältester Akteur im Kader ist der 25-jährige Ergänzungsspieler Yasin Kolo, was zur Urspringer Philosophie passt. „Wir haben uns der Entwicklung junger Talente verschrieben. Angesichts der Tatsache, dass jeweils gut zehn ehemalige Ehinger in der BBL und ProA aktiv sind, geht das Konzept auf“, erklärt Reinboth.

Bei den Hamburg Towers werden nach aktuellem Stand alle Akteure in Ehingen dabei sein, die auch beim Heimsieg gegen Paderborn im Kader standen. „Ehingen hat mehrere deutsche Spieler mit BBL-Potenzial rekrutiert. Durch ihre aggressive Spielweise müssen wir über die kompletten 40 Minuten hellwach sein“, so Head Coach Hamed Attarbashi.