20.10.2017

Fünf Fakten zum Spiel gegen Heidelberg

Eine Reise in die Historie wird unser Duell bei den MLP Academics Heidelberg. Wie immer haben wir euch alles Wissenswerte zum Gegner kurz und bündig präsentiert.

1: Über 1512 Plätze verfügt die altehrwürdige Halle des Olympiastützpunktes in Heidelberg. Der Zuschauerschnitt liegt in dieser Saison bei 872. Das dürfte sich spätestens 2019 deutlich zum Positiven verändern. Dann bekommen die Heidelberger eine brandneue Großsporthalle mit einer 5000er-Kapazität. Neben den Basketballern sollen auch die Bundesliga-Handballer der Rhein-Neckar Löwen einige ihre Spiele dort austragen.

2: Die Freiwurfquote – mal wieder. Während die Baden-Württemberger von der Linie nerven zeigen und lediglich 64,2 Prozent treffen, was den zweitschlechtesten Wert der Liga bedeutet, haben die Towers ihren ProA-Spitzenwert auf 80 Prozent hochgeschraubt. Apropos Hochschrauben: Unsere Jungs verwehren pro Spiel 4,5 gegnerischen Würfen die Landeerlaubnis in den Korb – auch Rang eins in der Block-Statistik geht nach Wilhelmsburg.

3: Nachbesserungsbedarf gibt es dafür in der im Sport recht wenig aussagekräftigen Allzeit-Bilanz beider Mannschaften. Da haben nämlich die MLP Academics mit 4:2 die Nase vorn.

4: Heidelbergs Trainer Frenkie Ignjatovic ist mit 51 Jahren nicht nur der drittälteste Übungsleiter der ProA, sondern auch der mit Abstand erfahrenste. Der in Belgrad geborene Serbe, der eigentlich Branislav heißt, aber stets mit seinem Spitznamen angesprochen wird, coacht seit 2005 ununterbrochen in der 2. Bundesliga, zunächst beim TV Langen, anschließend bei den Kirchheim Knights und seit 2014 am Neckar.

5: Der USC Heidelberg, aus dem die Academics hervorgegangen sind, blickt auf eine glorreiche Historie zurück. Neun Mal wurden die Universitätsstädter Deutscher Meister, zuletzt 1977. Zudem entstammen viele prominente Basketballer dem Verein, darunter Pascal Roller, Danilo Barthel, Paul Zipser und Horst Wolf – Papa von Towers-Center Enosch.