Sport ohne Grenzen

Hinter den Hamburg Towers steht ein langfristiges Projekt, das mit der Vereinsgründung des Sport ohne Grenzen e.V. 2006 seinen Anfang nahm. Am Anfang stand die Idee, mit Sport Gutes zu tun. Die Kids von der Straße zu holen, Perspektive zu schaffen, einer Vision zu folgen.

„Wir haben uns damals wie heute die Frage gestellt, wie wir den Basketball nachhaltig nach vorne bringen und gleichzeitig Werte vermitteln können“, erinnert sich Fischer, der heute zu den Gesellschaftern der Towers zählt.

Gemeinsam mit dem SC Rist Wedel, einem der traditionsreichsten Basketball-Standorte des Nordens, organisierte das Team von Sport ohne Grenzen erste Jugend-Camps. Durch den Sport konnten Barrieren überwunden werden. Fairness, Integration, Teamfähigkeit und die richtige Ernährung gehörten ebenso zum Konzept wie Dribblings durch die Beine und die korrekte Defense-Haltung auf Höhe der Korb-Korb-Linie. Die Schulbehörde der Stadt Hamburg wurde aufmerksam, und in ihr fanden Fischer und Willoughby öffentliche Unterstützer. Streetball-Aktionstage, bei denen die Kids nicht nur selbst spielten, sondern auch das Catering oder die Turnierleitung übernahmen, waren der nächste Schritt der jungen Entwicklung.
Mit der Hamburger Rapper Samy Deluxe initiierten sie das Projekt „Crossover“, bei dem Kinder und Jugendliche aus den unterschiedlichsten Milieus durch Sport und Musik zusammenfanden.

2009 kam es zum nächsten wichtigen Schritt und der nächsten Perspektive für den Hamburger Nachwuchs: Das Piraten-Projekt wurde für die Deutschen Jugend- und Nachwuchs-Basketball-Bundesligen in den Altersklassen U16 und U19 gegründet. Zum ersten Jahrgang der Nordlichter zählten damals unter anderem Ismet Akpinar und Janis Stielow, der heute zum Team der Hamburg Towers gehört.

Der Gedanke, professionellen Basketball in der Hansestadt zu etablieren, wuchs weiter. Zur richtigen Zeit kam die Internationale Gartenschau auf die Elbinsel, der traumhaft schöne Inselpark entstand – und mit ihm die Blumenhalle, seit Oktober 2015 Heimspielstätte der Towers.

Und so steckt auch hinter den Towers bis heute die Mission, Hamburger Talente zu fördern. Über einen glaubwürdigen Kontakt zur Basis, erfolgreiche Jugendarbeit an Schulen und mit Jugendhäusern, im Breiten- und Leistungssport und eine tief integrierte Kooperation mit den bestehenden Hamburger Clubs und den Rollstuhlbasketballern BG Baskets. Im November 2015 wurde Marvin Willoughby für sein Engagement bei Sport ohne Grenzen mit der Bundesverdienstmedaillie ausgezeichnet.

Towers Fans können beim Ticketkauf eine frewillige Spende zugunsten der Arbeit von Sport ohne Grenzen tätigen und so die Towers von morgen unterstützen.

Weitere Informationen zur Arbeit von Sport ohne Grenzen e.V. unter www.sportohnegrenzen.de